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Samstag, Juli 10

Maratona dles Dolomites 2010

Zumindest einen Mini-Bericht bin ich an dieser Stelle noch schuldig, und zwar zum Dolomiten Radmarathon 2010. Nach 2007 und 2008 habe ich zum 3. Mal teilgenommen. Zu den vorherigen  Teilnahmen hat sich eigentlich wenig geändert: Es gab wieder einen heißen sonnigen Sonntag mit 30 Grad, wir waren mit dem Club der toten Dichten wieder mit 15 Mann (und ohne (Rad fahrende) Frau) am Start, es war wieder ein riesenbunter Haufen an Rennradlern, die Italiener stehen immer noch auf knallbunte Outfits und Rennräder mit seltsam gebogenen Gabeln, es gab wieder jede Menge Fachsimpelei und Deppengeschwätz und es hat wieder eine Menge Spaß gemacht. Ein bisschen was war jedoch auch neu in 2010, daher der Kurz-renn-bericht im Detail. 
Genächtigt haben wir zum ersten Mal nicht im Zielort Corvara, sondern in Colfosco, einem kleinen Dorf am Grödner Joch. Die Pension (Mirabell **) war super, samt Blick auf das Sella. Anja, Sören und Annika waren samstags am Sella-Massiv noch klettern, 5 Mann sind eine lockere Runde über Campolongo und Falzarego gefahren, wieder andere ein paar Intervalle am Campolongo, vor/ von allem/n wurde die Gegend genossen. Die Gruppe war insgesamt diesmal etwas weniger “ambitioniert”. Fast alle mussten wg. Job Abstriche in der Vorbereitung machen, ich inklusive. Es hat bei mir im Nachhinein zu 3500km seit 1.1. gereicht, 2500 weniger als 2008. Morgens zum Start gab es daher eine verlängerte Abfahrt bei der man gar nicht  frieren musste (schon 13’C um 5:30 früh).  Der Rennbeginn war wie immer hektisch, die Straße auf den Campolongo vollgestopft, sodass nur Stop & Go möglich war. Ab dem Pordoi konnte man (ich) relativ frei fahren. Auf der kleinen Runde habe ich das dann ausgenutzt und konnte über Sella und Gardena ich meine Zeit von 2008 um 10 Minuten unterbieten sodass ich nach ca. 2h 15min wieder in Corvara war. Beim der 2. Auffahrt zum Campolongo habe ich aber bereits die Hitze gespürt (um 9:00 früh!). Erst gingen Ärmlinge und Weste runter, später das Trikot auf, dann Wasser ins Gesicht und Nacken. Es half aber alles nix, die Anzeichen gingen klar in Richtung Hitzeschlag. Auf der Zufahrt Richtung Giao habe ich mich dann kurzerhand entschieden auf die mittlere Runde (106 km, 3090hm) abzubiegen und mir den Giao zu schenken. Der Kopf hat gebrummt und der Helm wurde (gefühlt) zu eng. Am Falzarego kamen dann auch direkt die Krämpfe. Alles was half war rausnehmen, das 27er Ritzel auflegen und einfach hochkurbeln. Da die komplette Gruppe, mit der ich bis dahin unterwegs war, in Richtung Giao abgebogen war, habe ich ab Anfang Falzarego bis ins Ziel ganze 3 (in Worten: drei!) Radler gesehen (zu sehen, dass ich nix gesehen hab gibt's übrigens wieder in den Videoaufzeichnungen) – unglaublich für den Dolomiti mit knapp 9000 Startern. Nach der Abfahrt vom Valparola konnte ich nur noch ins Ziel fahren, beim kleinsten Versuch Druck zu machen gab’s direkt wieder Krämpfe. Nach 4h 13min war ich als 94. der Gesamtwertung der 106er Runde im Ziel, was mich etwas erstaunt hat. Das Fazit: Die mittlere Runde kann man aber auch mit weniger Training noch ganz vernünftig (und mit Spass!) beenden. Richtig cool wäre es gewesen am Falzarego noch Druck machen zu können, aber wer nicht genug trainiert darf hier nicht jammern ;-)

Montag, Mai 10

SOLA Stafette Zürich



Am vergangenen Wochenende war ich mit den Kollegen und Kolleginnen (und Chefs) vom Institut bei der Sola Stafette in Zürich am Start. Nach Eigenbeobachtung würde ich das Event als DEN Staffellauf in der Schweiz beschreiben. 850 Teams a 14 LäuferInnen teilen sich 116 km und 2600 hm auf. Alles in bester schweizer Art perfekt organisiert. 6,2 km und 430 hm davon habe ich abbekommen. Genauer gesagt bin ich einfach nur auf den Ütliberg hochgerannt. "Gerannt" ist noch genauer gesagt vielleicht ein bissl übertrieben, denn in Fahrt kommt man bei nem Berglauf ja nicht wirklich. Highlights? Lustig war auf jeden Fall das Wartespiel am Start. Da man das Zeitfenster in dem der Vorläufer auftaucht nur ca. in einem 15-30 min Rahmen abschätzen kann, hüpfen an jedem Start 850 Leute auf der Stelle herum um die Aufwärm-Wärme zu konservieren. Danach ging's eigentlich viel zu schnell, soll heissen: Staffelübernahme - losgelaufen- rein in den Anstieg - knapp 30 min im Anstieg mit Maximalpuls - Staffelübergabe - fertig. Dann steht man eben auf dem Ütliberg mitten im Wald und hat keine Ahnung ob man jetzt gut, schlecht oder sonstwie war. Mannschaftskollegen mit denen man sich freuen kann sind ja auch keine da, denn die laufen ja gerade (oder hüpfen wartend auf der Stelle um bald laufen zu dürfen) - alles in Allem eine "spezielle" Veranstaltung. Unser Institut hat mit dem 54. Platz (unter 854 Teams) jedenfalls (nach Angabe unseres OK Chefs) ein "all-ime-high" erreicht. Selbst war ich von meinem 28. Platz (unter den 854 auf meinem Teil) auf der Bergstrecke überrascht, und von der Platzierung her zufrieden. Von Laufen hab ich aber erstmal genug: nicht mein Sport (bin zu schwer, ja auch kein Unternehmensberater mehr, etc..)

Dienstag, April 20

Citybike Marathon München

Ich versuche weiter meinem Vorhaben im Sportjahr 2010 mehr Events mitzunehmen nachzukommen. Vergangenes Wochenende wurde daher der nächste Punkt der “Was geht in 2010-Tabelle „abgearbeitet. Zusammen mit Arbeitskollege Jörg und Felix bin ich den City Bike Marathon in München gefahren. Sportlich gesehen bot das Event für mich zwei neue “firsts”, nämlich mein erstes MTB-Rennen überhaupt und das erste eher flache Radrennen. Wie bei vielen Veranstaltungen gilt es für Neulinge, sich am Start hinten einzureihen. Die Veranstalter haben dann eine erste (vermeintlich schnelle) Gruppe mit Lizenzfahrern, etc. eine viertel Stunde vor unserer vom Olympiastadion losgeschickt. Am Anfang standen 6 neutralisierte km, bei denen die Polizei auf Motorrädern Geleitschutz quer durch München gab. Ab dem Isar-Radweg war das Rennen freigegeben. Ab dort fing auch direkt die Tempobolzerei an. Die knapp 20 km gg. Norden auf dem Isarradweg bin ich im gepflegten 37er Schnitt gefahren. Ich dachte vielleicht kann man ja in eine abgesprengte Gruppe aus dem ersten Block kommen und mit denen Tempo machen. Das hat leider nur halb geklappt. Gruppen aus dem ersten Block hatte ich relativ schnell eingeholt, die waren jedoch auch alle zu langsam. Das Rennen bot dann einen Mix aus breiten Waldwegen, kurzen Asphalt-Abschnitten und 2-3 Trail-Passagen. Bergig wurde es nur zwischenzeitlich auf einem Müllberg, sowie bei Rückkehr in den Olympiapark. Hier haben die Veranstalter nochmals einen sehr schönen, traillastigen Parcours zusammengestellt Der war eigentlich viel zu kurz, weil schön. Andererseits befand ich mich nach dem für mich zum 80 km MTB-Einzelzeitfahren mutierten Rennen schon in einem kleinen Delirium und hab eh nicht mehr so viel von der Strecke mitbekommen. Nach 2:31h und ‘nem knappen 32er Schnitt war ich als Gesamt-58. und ganz zufrieden im Ziel. Empfehlen kann ich die Veranstaltung: Die Organisation ist reibungslos und die 40 € für Verpflegung, Streckenabsicherung, Helfer, Shirt und Flasche, etc. zumindest keine krasse Fehlinvestition. Leute, denen nix außer Bergen unter die Räder kommt, sollten aber die Finger von der Veranstaltung lassen. Es folgen die Bilder.

Mittwoch, April 7

Un fine settimana in Tecino

Die ersten Fragezeichen der "Was geht in 2010?"-Tabelle haben wir vergangenes Osterwochenende mit 4 Tagen in Locarno (wo die Schweiz am mediteransten ist) ausgefüllt. Freitag und Montag wurde dabei Kaiserwetter gebucht, das eigentliche Wochenende war leider eher verregnet. Anjas Schwester Pe + Freund Felix waren mit Anja und mir am Start. Die 3 waren dann Fr + Mo ihren geliebten Klettersport ausüben, wofür das 10 Autominuten von Locarno gelegene Ponte Brolla wohl einen ganz brauchbaren Spot darstellt (also in etwa als wie die Sa Calobra fürs radeln). Ich hab mich währenddessen bei ein paar Bergläufen vergnügt. Der Hausberg von Locarno (Cardada) macht auf kurzen 6 km Wanderweg gepflegte 1000 Hm. Eine kleine Bergwanderung, Hallenbad (-> Wetter), und phänomenale "Big-Air-Time" auf einem Mini-Trampolin am Ufer des Lago Majore rundeten die Nummer ab. Bei weniger als 2,5 Std. Anreise ab St. Gallen war's sicher nicht der letzte Besuch. Bilder hab ich dank Felix Kamera auch im Programm.

Sonntag, März 14

Sportjahr 2010

Das Sportjahr 2009 war ..., naja, eigentlich lief da nix. Natürlich bin ich geradelt und gejogged, aber das ganze Jahr ohne Ziel einfach so vor mich hin. Und natürlich sind lockere Feierabendtouren auch sehr entspannend, aber letztendlich macht es dann doch mehr Spass auf etwas "hinzutrainieren", samt EB- und WSA-Intervallen in der Vorbereitung, Tapering auf den Wettkampf hin und massenweise Adrinalinschüben am Wettkampftag. Mit dem Trainingslager auf Malle wurde Ende Februar Grundlage gelegt. Im Frühling sind 2 Spasswettkämpfe angesagt. Der MTB Marathon in München und die Sola-Stafette mit dem Institut in Zürich. Zum Formaufbau für meinen 3. Dolomiti plane ich 2 lange Trainingswochenenden (1 davon in Andermatt, SUI und 1 von zu Hause in St. Gallen aus) und 2 Vorbereitungs"rennen" (1 RTF und das Rennen in Davos wg. der Landschaft). Nach dem Dolomiti als Höhepunkt ist die Saison ja dann eigentlich gelaufen, aber wenn es vor der Haustür was gibt, kann man es theoretisch ja mal mitnehmen solange die Form noch stimmt. Hier bieten sich vor allem Highlander Radmarathon, Säntis Challenge und der Bodensee Halbmarathon an. Auch noch mal ne Aktion wäre der Alpenbrevet. Die Platin Tour schaut mit 276 km und 7031 hm (bei aller Liebe für Alpenpässe) echt ne Nummer zu heftig aus, aber Gold oder Silber wären o.k. (Wer von Euch hat Bock auf irgendetwas davon? Kommentare, Interessenten und Vorschläge für die langen Trainings-WE gern an mich per Mail. Hier die Liste mit der Zusammenfassung der Vorhaben und den links.

Datum Veranstaltung Sportart km, hm OrtLink
12.-22.02. Trainingslager Rennrad 1058 km, 10.482 hm Mallorca, ESPLink
02.-05.04. Oster-WE Rennrad/ MTB ? km, ? hm ??
18.04. München Citybike Marathon Mountainbike 78 km, 330 hm München, GERLink
08.05. SOLA Stafette Laufen 6,4 km, 430 hm Zürich, SUILink
13.-16.05. Chr. Himmelfahrt-WE Rennrad ? km, ? hm ??
21.-24.05. Pfingst-WE Rennrad ? km, ? hm ??
13.06. Säntis Classic Rennrad200 km, 2000 hm Weinfelden, SUILink
19.06. Davos Ride Rennrad121 km, 2530 hm Davos, SUILink
04.07. Maratona dles Dolomites Rennrad 138 km, 4200 hm Alta Badia, ITALink
18.07. Highlander Radmarathon Rennrad 187 km, 4040 hm Hohenems, AUTLink
14.08. Säntis Challenge Duathlon 21 km, 1690 hm Waldstatt, SUILink
14.08. Alpenbrevet (Gold) Rennrad 172 km, 5294 hm Meiringen, SUILink
03.10. Sparkassen 1/2-Marathon Laufen 21,1 km, 100 hm Bregenz, AUTLink

Sonntag, Dezember 13

Jahresabschluss 2009

Liebe Leser,
anbei mein Jahresabschluss in bildhafter Form. Erst dachte ich: "Ohh - wieder so ein sch... Jahr rum, Bilder lohnen nich", aber wie so meist muss man sagen: Es ist dann doch so einiges passiert in Null Neun. Besonders stolz bin ich eigentlich nur darauf, dass ich dieses Jahr zum ersten mal im Leben mehr als 10.000 Tacken (Franken) für Sport und was so dazugehört ausgegeben hab. Das werd ich so schnell nichtmehr hinbekommen (wahrscheins). Leider hab ich die Sportgeräte dies Jahr deutlich weniger nutzen können als noch in der Jahren davor (Mit dem gesamten Rad-Fuhrpark von mittlerweile 7 Rädern werd ich auf ca. 7.000 km (- 30%, dafür mehr MTB Anteil), zu Fuss auf ca. 850 km (+ 40%), und im Wasser auf ???(- 100%) - km an sportlicher Betätigung kommen. Unter anderem gabs dann noch den Jobwechsel von der IT-Beratung Lufthansa Systems Business Solutions (Basel) zurück an eine Uni (genauer: die HSG in St. Gallen) um jetzt mal drei und ein halbes Jahr über die Ökonomie des Internets nachzudenken, dazu gehörte ein Wohnungswechsel, der genutzt wurde um mit Anja zusammen in eine Bude einzuziehn. Die Fotos bilden gewiss keinen guten Querschnitt über den Alltag - aber zu meiner Entschuldigung: Irgendwie hatte ich bei Workshops und bei der Arbeit generell immer die Kamera vergessen, und im Anzug zeige ich mich eigentlich sowieso nur meinen Feinden. Aber "gefaked sind sie auch nicht, man kann hier (vor allem draussen) wirklich ne Menge tun. Genug der Worte, es folgt das Fotoalbum. Ich hoffe Euer Null Neun war auch i.O. Ein Prosit auf Zawnzig Zehn.

Dienstag, März 3

Mallorca

1 Woche RR Trainingslager auf Malle liegt hinter mir: zwei 3er Blöcke + 1 Ruhetag - 1001 Km - knapp 40h - einige Cols gefahren - durchschnittlich 15-20 'C + kein Regen - alles für laues Budget - Motzen is da wohl nich drin --> aber eine kleine Diaschau (für die grosse Show einfach mitten draufclicken ;-)

Nachtrag zur touristischen Wertung: Im Februar ist die Insel (noch) unverseucht und die Radler mehr oder minder unter sich. Die Ballermann-Hütten haben zu, die Insel ist erstaunlich grün und die Strassen frei. Auf dem Rad bekommt man dann das ganz eigene Gespür für die "Bilderbuchmediteranität" in Palma, Soller, Valdemossa, Andratx, Bunyola oder wie sie alle heissen...

Samstag, Februar 21

17 + 4*

Die 17 war auch eher mein Credo beim 'modden' meines Boliden (denn 'Tuning' kann man es kaum nennen wenn man das Rad durch Umbauten 1/2 kg schwerer (!!!) macht). Ziel war es mit möglichst schmalem Budget jede Menge Style auf den Asphalt zu zaubern. Den Abschluss wird aller voraussicht nach eine dunkle 105er Kompaktkurbel bilden, aber ansonsten betrachte ich mein Projekt "Das-weisse-in-die-Augen-hineinfahren" ** als erfolgreich abgeschlossen. Seine Taufe bekommt Whitey übrigens ab morgen auf Malle.

* Verhältnis von Style zu Flow in einem Stück Liedgut von 5 Sterne Deluxe.
** Gegenteil zu einer im Radfahrerjargon gebräuchlichen Aussage für eine ziemlich starke Endbelastung.

Rahmen: Giant OCR
Komponenten: Shimano 105/Dura Ace
Laufradsatz: Vuelta Superlight
Sattel: Selle SLK
Sattelstütze: FSA SL 250
Vorbau + Lenker: Ritchey WCS Logic II
Pedale: Look Keo Sprint
Reifen: Vittoria Rubinho

Montag, Februar 2

Einen Radel Höhepunkt 2009...

... zu finden ist nach der Nicht-Auslosung zum Dolomiti anscheinend gar nicht so einfach. Daher starte ich hiermit die Ja/Nein/Vielleicht-Umfrage und stelle die ersten zehn Vorschläge. Weitere nehme ich gerne auf - ergänzt sie einfach über die Kommentarfunktion. Zum Start der Umfrage einfach auf den "Teilnehmen" Link in der Doodle Box clicken. So lasset Demokratie walten.

Sonntag, November 16

Basel, Bâle, Basilea

Es ging es dann alles doch recht zügig... letzte Prüfung-Auszug aus dem Wohnheim- Möbel heim- Arbeitsvertrag unterschrieben -Wohnung suchen suchen in Basel - und rein in die Schweiz. Für den November wohn ich noch bei Alex in Baden im Aargau, aber ab 1.Dezember beziehe ich dann eine Altbauwohnung in der Strassburger Alee 81 in 4055 Basel - nur 1 Km von der Grenze nach Frankreich. Nach den ersten Eindrücken kan man in der Stadt sicher gut leben. Vor allem im Sommer scheint die Stadt super zu sein- aber wo ist es das im Sommer nicht...

Der November wird jetzt mit arbeiten, was z.Z. noch hauptsäclich aus lernen besteht, SBB fahren und Sport machen überbrückt. (Vom der Berufsbezeichnung her bin ich nun ein IT-Berater im Logistik-Segnment geworden- klingt schon ein wenig fremd aber was solls. Die Firmenbezeichnung ist übrigens "Lufthansa Systems Business Solutions GmbH". Oberhard geht es aber bei allen Aktivitäten nich zur Sache - alles ganz entspannt - aber beim MTB fahren bekommt man man neben lustigen Ortsnamen teilweise bereits super Blicke auf die Alpen (was sich mit meiner Handycamera allerdicngs schwer einfangen lässt). Allein an das Preisniveau hab, will und werde ich mich hoffentlich nicht gewöhen- wieso muss den alles direkt nach dem Grenzübertritt das doppelte kosten? Im französischen Hypermarche diekt hinter der Grenze werde ich daher wohl zum Stammgast avencieren. Ende des Monats gibts dann den ersten Heimaturlaub für Diplomfeier und den Umzug. Ab dann seit Ihr auch alle herzlich eingeladen, mich im Dreiländereck/ Rheinknie zu besuchen.

Montag, Juli 14

Datterich 2008

Nachdem Christof in seinem Überschwang vor X Monaten blanko gleich 2 Teams für den Datterich Triathlon angemeldet hatte war es letzten Samstag soweit.... Leider hatten viele die ursprünglich Bock hatten dann irgendwie doch keinen oder waen kurzfristig verhindert - Christof inklusive, aber das hatte ja bekanntlich einen viel schöneren Grund... Auf jeden Fall stand eine halbe Stunde vor Start dann unser Team- vornehmlich aus Schwimmern vom SV Gelnhausen und der TUD Uni-Radgruppe (Das zweite Team repräsentierte dann das eigentliche Instituts-Team des EKT). Dann haben wir uns über die Iroman-Distanz von KM(3,8 Schwimmen + 180 Rad + 42 Laufen) bewegt - zu zehnt ;-). Mit 10h:36min waren wir das das 11. schnellste von 100paarundsiebzig Teams (Unsere Team-zeit hatte übrigens eins unserer Temmitglieder auch beim richtigen Ironman vor 1 Woche- solo!).

Für mich kann ich nur sagen, dass Schwimmen früher irgendwie geiler war, die ewigen Antritte bei der kurvenreichen Radstrecke nix mit der Dolomiti-Belastung zu tun haben und ich jetzt wegen der blöden Lauferei 2 Tage später Muskelkater bekommen hab (???) und keine Treppen runtersteigen kann. Ich hab mich im Vergleich zu meiner Teilnahme 2005 sehr konstant gehalten - 20 sek langsamer- gleicher Platz. War trotzdem cool - vor allem der 5-Stündige Ausklang in bester Biergartenatmosphäre - nächstes Jahr wieder! Es folgen Bilder.
Datterich Ultra 2008

Donnerstag, Juli 10

Maratona dles Dolomites 2008

Ancora una volta Maratona dles Dolomites - es ist jetzt auch schon wieder 2 Wochen her - soll jedoch nicht unerwähnt bleiben - der Dolomiti 08. Nach einer Vorbereitung, die ich als solala einstufen würde lief es wirklich gut. Wir sind diesmal schon Donnerstags abends runtergefahren - Freitags dann gleich zum Fedaja Pass an
der Marmolata (wo auf einer Giro Etappe dieses Jahr eine Bergankunft war). Bei unserer ersten Auffahrt ist uns jedoch aufgefallen, dass das wir nicht die "korrekte" Seite gefahren waren. Also: Auf der anderen Seit (die im TV zu sehen war) runter - 180 Grad Wendung - wieder hoch. Nach 8 der 9 km (mit ca 11,5 % im Schnitt und 18 % maximal) hab ich dann gemerkt warum die Profis 34/29 montiert hatten und dass man vorher vielleicht mehr als 2 Brötchen hätte essen sollen - der erste Hungerast seit gut 5 Jahren :((. Falko hat mich dann mit dem Auto abgeholt und der "Respekt" vor dem eigentlichen Dolomiti war sofort wieder da. Der Samstag wurde verbracht wie letztes Jahr: Locker einrollen (bzw. vom Vortag die dicken Beine lockern)- Fotosession in schönen Serpentinen am Grödner Joch - Espresso schlürfen - Pasta essen - Material begutachten und jedem der vorbeikommt den Favoritenstatus zuschieben. Sonntag: übrigens meinem Geburtstag - 4:30 aufstehn - diesmal keine Pasta mit Olivenöl, sondern 4 Brötchen mit Nutella, 5:30 - 6:40 Vorstartfieber, Gänsehaut (wg. Kälte, aber auch den 3 Helis, Motoradkameras, dem riesenbunten Haufen an Radlern, etc..,
6:50-12:52: über die 7 Pässe gefahren, diesmal mit 3 Adrenalinschüben (Abfahrt vom Sella bei Tempo 86, Gipfel vom Giao und bei Zieleinfahrt), Hihlight: Am Pordoi hab ich "Re Leone" Mario Cipollini überholt! Die letzetn 2 Std vom Rennen wars unglaublich heiß 30 Grad (trotzdem fahren manche Italiener neben einem mit Beinlingen, und Handschuhen ??) Am Ende warens 6:02:26 und der 492. Gesamtrang (bzw. 81. bei den Männern 19 bis 30), die 6:00 habe ich leider knapp verfehlt, hatte aber eh nicht an so eine schnelle Zeit gedacht, hatte auch keinen Plan wie ich unterwegs war, weil der Tacho irgendwann seinen Geist aufgegeben hat. Ab der Abfahrt vom Giao hat dann auch noch die Hinterradbremse versagt... Aber Ausredn gibts ja immer genug ;-) Supergeil wars trotzdem: Diesmal ohne übergeben und rebellierenden Magen, noch besseres Wetter, (fast)ohne Krämpfe, ohne Platten,... Hier zur Erinnerung mein Bericht vom letzten Jahr! Montags gings heim. Sehr Runde Sache! Zur visuellen Aufbereitung kann ich hier ein paar Fotos anbieten. Dazu wurde der Service dieses Jahr erweitert - um Videos aller Pass-überfahrten! Die gibts hier zu sehn. Bleibt nur eins zu sagen: Wenn wir wieder ausgelost werden sollten....Ancora una volta 2009!

Mittwoch, April 16

Trainingstagebuch online

Feine Sache! Nur schade, dass ich das Tool nicht schon zu Beginn der Radel-/ und Laufsaison kannte... Wie das immer so ist, hat schon jemand "unsere" beim Radfahren öfter gesponnene Idee eines online verfügbaren Trainingstagebuchs mit Communities für den gegenseitigen XXX-Vergleich realisiert und sogar noch Optionen drin, an die wir garnicht gedacht hatten: Es gibt z.B. die Wettervorhersage, die Gruppenauswertung (wer denn der aktivste in einer Gruppe ist, die meisten km hat, usw), man kann eigene und Gruppen-Zielvorgaben definieren und man kann sich über all das mit RSS Feed im Outlook auf dem Laufenden halten. Man kann die gängigen Polar-Daten einlesen lassen, und sich das ganze am Ende auch wieder als Excel ausspucken lassen. Alles kostenlos versteht sich. Auch das Einbinden in den Blog oder myspace ist möglich wie man hier in der Sidebar leicht sehen kann (hatte aber keine Lusrt alle meine Einheiten jetzt manuell nachzutragen). Hier der Link für alle Interessieren/

Freitag, Juli 20

Marathona dles Dolomites

Hier mein Erfahrungsbericht vom Dolomiten Radmarathon. Ich hatte vorgestern ein AC bei der LH wo man sich u.a. auf kreative Weise selbst vorstellen musste, ohne Dinge aus dem CV preiszugeben- da hab ich, weil mir nix bessees eingefallen ist, die Story so in etwa erzählt ... lesefaulen Menschen empfehle ich gleich auf das Fotoalbum zu klicken.
Fotoalbum Marathona dles Dolomites

[...] However, last year a friend of mine brought up the idea, that I should participate in a race which is called Marathona dles Dolomites. It's a 140 km ride, crossing 7 alpine passes and a total of over 4100 meters of altitude difference. [...] This seemed to be hardly doable, recognizing that a the hardest Tour de France stages have round about 5000 meters of altitude on 200 km lenght. [...] Two weeks ago finally it was time to get it started. With a crowd of 12 people went to Covara, a little town in the Dolomites which is known for great skiing resorts during winter time. As start was at 6:00 in the morning we got up and 4:15 to eat two entire dishes of pasta. Even though I love pasta- this was quite disgusting. People who did not participate in the race so far have to start from the back of the peleton, which for myself was Position 7227 of 8500. Fortunately two guys of our group, who are cycling amateur races and therewith are way better than I am, did also never compete so far. Hence at the start they gave me some advice how to get along in the crowd of cyclists and some more tricks. To avoid from the cold we put over some large trash bags and rolled to the start. In Italy the entire thing is kind of a big event. Professionals are starting at front, and the television is broadcasting over 5 hours live this day. The point is: I was so fascinated by the surrounding, all the people, and my own form (which was quite good compared to my usual one) that after the start I was able to follow my colleagues over the first pass, which means that in the end I overtook over 3000 people within the first 1,5 hours of the race. However, I realized that this starting tempo was way over the speed I should go 3 passes later when some 60 year old guys were passing me by. Looking back I can say that i did nearly all mistakes a newbie can do, by starting to fast, eating the false things, drinking to less and wanting to much. I finished at 6:45 hours on position 1444. I never tortured myself like this before and even though I was not really able to walk straight fort he next two days I think that I will be there again next year. [...]

Montag, Dezember 12

...kurz notiert

Kurze Info: OR bestanden , ansonsten mal wieder faul im Bezug auf Uni gewesen/ Sport- 2. Meet war nich so toll- war ganze Woche vorher krank. Ansonsten hier auf der Bude verschanzt und ca. 400 Filme geguckt. / warum das? Hier is es sehr ungemütlich: REGEN + WIND => gefühlte temperatur: - 20'C, N8s/ Morgens: vereiste Rad-sättel => Eis schmilzt beim drauf sitzen=> nasser Arsch=> krank! Und jetzt? Noch 1 deadline am Freitag, dann Heim! Ich bitte um Diskussion hier rechts (Shoutbox) über mögliches Treffen in DA => Alex meinte Frühstück beim Reinhard?!


- ohne Fotos( diesmal von mir beschriftet!) gehts natürlich nicht: Die N8 pics sind von Matti- der fotgraphiert semi- professionell.
! Waldo Tip ! (man sagt er sei Hollands Sinatra!)
http://www.zangerbob.nl/video

Freitag, Oktober 7

...op het fiets

[Übersetzung: auf dem Fahrrad] Wollt hier ma was vom Radeln erwähnen, is immerhin eine meiner Hauptbeschäftigungen gewesen. Hab aber gestern glaub ich meine lezte "große" Runde auf meim snelen Fiets gedreht (allein radeln geht mir auf Dauer aufn Senkel!), 180Km quer durch Flandern- richtig! - da wo sich jedes Frühjahr die gesammelte Radport Elite ein Stelldichein gibt. Momentag is hier aber nich Schlammschlacht, sondern Spätsommer angesagt! Um meine bisherigen, hier gefahrenen 1800 Km zusammenzufassen: Es is flach, holprig und windig. Wenn der Armstrong hier wohnen und trainieren würd, wär sein zweites Ei nach nem Jahr auch futsch! Kopfsteinpflaster is schon brutal (Tip: 3 Gänge hochschalten- machts irgendwie erträglicher). Wenn dann noch dieser beschissene Wind weht kanns schon passieren dass man nach 30 Km total dicht mit nem 22er Schnitt vom Rad muss. Hab dafür einmal auf ner 20Km Rückenwind-Passage an nem Kanal - Kerzengerade - nen 48er Schnitt gebozt. Landschaftlich is trozt fehlender Berge ganz nett, man kann Stundenlang an irgendwelchen Kanälen langradeln und die Region hier hat ein wirklich saugeiles Radwege- Netzwerk (alle 3 Km ein Knotenpunkt und alle Wege breit plus komplett Autofrei -> soll heißen, man braucht sich nich auskennen, sondern schreibt sich einfach ne Reihenfolfe von Zahlen auf nen Zetel und fertig). Grundlegend is es in Belgien besser, weil dort absoluter Radsport- Fanatismus herrscht (Tom Boonen is da ungefähr so populär wie Ballack, Schumacher und Ullrichin good old Germany zusammen), in Holland hingegen geht man es lieber ruhig an- auf Holland Rädern Wochenend-Ausflüge auf ein Heineken- muss aber zugeben: Auch ne nette Alternative. Es folgen die obligatorischen Bild-Nachweise.