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Mittwoch, Juni 9

Jesus Heavendrive, Pfingsten & Happy Cadaver

3 lange Wochenenden gab's kürzlich, also wieder bisschen Zeit für Nicht-Alltags-Verhalten. An Himmelfahrt hatten wir Besuch von Steffi, Tobi und Alex. Leider fiel das WE wettertechnisch etwas ins Wasser. Es gab RR fahren bei Regen (bzw. Kletterhalle für die ohne RR), Spaziergang bei Regen, Wanderung auf die Ebenalp bei Regen und Pizza und Bier (nicht bei Regen). Pfingsten haben Anja und ich in SG abgehangen. Ich bin 2 längere RR Touren gefahren, dazu waren wir zum ersten mal am (und kurz im) Badesee und haben eine Wanderung im Gebiet vom Hohen Kasten gemacht. Frohnleichnam (was offiziell kein Feiertag in der Schweiz ist) war Anja in München, ich hatte in SG Besuch von Sebo und (nochmal) Alex (den der Regen vom ersten Besuch wohl nich genug abgeschreckt hat). Wir sind dann bei Top-Wetter 2 lange und 1 kurze, bergige RR-Touren gefahren (wobei mir die über 30 Grad am meisten zugesetzt haben, das war ne Nummer zu hart). Alles in allem fühle ich mich irgendwie jetzt platter und kaputter als vor den 3 langen WE. Schön war der Besuch trotzdem, Bildnachweise folgen.

Montag, Mai 10

SOLA Stafette Zürich



Am vergangenen Wochenende war ich mit den Kollegen und Kolleginnen (und Chefs) vom Institut bei der Sola Stafette in Zürich am Start. Nach Eigenbeobachtung würde ich das Event als DEN Staffellauf in der Schweiz beschreiben. 850 Teams a 14 LäuferInnen teilen sich 116 km und 2600 hm auf. Alles in bester schweizer Art perfekt organisiert. 6,2 km und 430 hm davon habe ich abbekommen. Genauer gesagt bin ich einfach nur auf den Ütliberg hochgerannt. "Gerannt" ist noch genauer gesagt vielleicht ein bissl übertrieben, denn in Fahrt kommt man bei nem Berglauf ja nicht wirklich. Highlights? Lustig war auf jeden Fall das Wartespiel am Start. Da man das Zeitfenster in dem der Vorläufer auftaucht nur ca. in einem 15-30 min Rahmen abschätzen kann, hüpfen an jedem Start 850 Leute auf der Stelle herum um die Aufwärm-Wärme zu konservieren. Danach ging's eigentlich viel zu schnell, soll heissen: Staffelübernahme - losgelaufen- rein in den Anstieg - knapp 30 min im Anstieg mit Maximalpuls - Staffelübergabe - fertig. Dann steht man eben auf dem Ütliberg mitten im Wald und hat keine Ahnung ob man jetzt gut, schlecht oder sonstwie war. Mannschaftskollegen mit denen man sich freuen kann sind ja auch keine da, denn die laufen ja gerade (oder hüpfen wartend auf der Stelle um bald laufen zu dürfen) - alles in Allem eine "spezielle" Veranstaltung. Unser Institut hat mit dem 54. Platz (unter 854 Teams) jedenfalls (nach Angabe unseres OK Chefs) ein "all-ime-high" erreicht. Selbst war ich von meinem 28. Platz (unter den 854 auf meinem Teil) auf der Bergstrecke überrascht, und von der Platzierung her zufrieden. Von Laufen hab ich aber erstmal genug: nicht mein Sport (bin zu schwer, ja auch kein Unternehmensberater mehr, etc..)

Mittwoch, April 7

Un fine settimana in Tecino

Die ersten Fragezeichen der "Was geht in 2010?"-Tabelle haben wir vergangenes Osterwochenende mit 4 Tagen in Locarno (wo die Schweiz am mediteransten ist) ausgefüllt. Freitag und Montag wurde dabei Kaiserwetter gebucht, das eigentliche Wochenende war leider eher verregnet. Anjas Schwester Pe + Freund Felix waren mit Anja und mir am Start. Die 3 waren dann Fr + Mo ihren geliebten Klettersport ausüben, wofür das 10 Autominuten von Locarno gelegene Ponte Brolla wohl einen ganz brauchbaren Spot darstellt (also in etwa als wie die Sa Calobra fürs radeln). Ich hab mich währenddessen bei ein paar Bergläufen vergnügt. Der Hausberg von Locarno (Cardada) macht auf kurzen 6 km Wanderweg gepflegte 1000 Hm. Eine kleine Bergwanderung, Hallenbad (-> Wetter), und phänomenale "Big-Air-Time" auf einem Mini-Trampolin am Ufer des Lago Majore rundeten die Nummer ab. Bei weniger als 2,5 Std. Anreise ab St. Gallen war's sicher nicht der letzte Besuch. Bilder hab ich dank Felix Kamera auch im Programm.

Sonntag, März 14

Sportjahr 2010

Das Sportjahr 2009 war ..., naja, eigentlich lief da nix. Natürlich bin ich geradelt und gejogged, aber das ganze Jahr ohne Ziel einfach so vor mich hin. Und natürlich sind lockere Feierabendtouren auch sehr entspannend, aber letztendlich macht es dann doch mehr Spass auf etwas "hinzutrainieren", samt EB- und WSA-Intervallen in der Vorbereitung, Tapering auf den Wettkampf hin und massenweise Adrinalinschüben am Wettkampftag. Mit dem Trainingslager auf Malle wurde Ende Februar Grundlage gelegt. Im Frühling sind 2 Spasswettkämpfe angesagt. Der MTB Marathon in München und die Sola-Stafette mit dem Institut in Zürich. Zum Formaufbau für meinen 3. Dolomiti plane ich 2 lange Trainingswochenenden (1 davon in Andermatt, SUI und 1 von zu Hause in St. Gallen aus) und 2 Vorbereitungs"rennen" (1 RTF und das Rennen in Davos wg. der Landschaft). Nach dem Dolomiti als Höhepunkt ist die Saison ja dann eigentlich gelaufen, aber wenn es vor der Haustür was gibt, kann man es theoretisch ja mal mitnehmen solange die Form noch stimmt. Hier bieten sich vor allem Highlander Radmarathon, Säntis Challenge und der Bodensee Halbmarathon an. Auch noch mal ne Aktion wäre der Alpenbrevet. Die Platin Tour schaut mit 276 km und 7031 hm (bei aller Liebe für Alpenpässe) echt ne Nummer zu heftig aus, aber Gold oder Silber wären o.k. (Wer von Euch hat Bock auf irgendetwas davon? Kommentare, Interessenten und Vorschläge für die langen Trainings-WE gern an mich per Mail. Hier die Liste mit der Zusammenfassung der Vorhaben und den links.

Datum Veranstaltung Sportart km, hm OrtLink
12.-22.02. Trainingslager Rennrad 1058 km, 10.482 hm Mallorca, ESPLink
02.-05.04. Oster-WE Rennrad/ MTB ? km, ? hm ??
18.04. München Citybike Marathon Mountainbike 78 km, 330 hm München, GERLink
08.05. SOLA Stafette Laufen 6,4 km, 430 hm Zürich, SUILink
13.-16.05. Chr. Himmelfahrt-WE Rennrad ? km, ? hm ??
21.-24.05. Pfingst-WE Rennrad ? km, ? hm ??
13.06. Säntis Classic Rennrad200 km, 2000 hm Weinfelden, SUILink
19.06. Davos Ride Rennrad121 km, 2530 hm Davos, SUILink
04.07. Maratona dles Dolomites Rennrad 138 km, 4200 hm Alta Badia, ITALink
18.07. Highlander Radmarathon Rennrad 187 km, 4040 hm Hohenems, AUTLink
14.08. Säntis Challenge Duathlon 21 km, 1690 hm Waldstatt, SUILink
14.08. Alpenbrevet (Gold) Rennrad 172 km, 5294 hm Meiringen, SUILink
03.10. Sparkassen 1/2-Marathon Laufen 21,1 km, 100 hm Bregenz, AUTLink

Sonntag, Dezember 13

Jahresabschluss 2009

Liebe Leser,
anbei mein Jahresabschluss in bildhafter Form. Erst dachte ich: "Ohh - wieder so ein sch... Jahr rum, Bilder lohnen nich", aber wie so meist muss man sagen: Es ist dann doch so einiges passiert in Null Neun. Besonders stolz bin ich eigentlich nur darauf, dass ich dieses Jahr zum ersten mal im Leben mehr als 10.000 Tacken (Franken) für Sport und was so dazugehört ausgegeben hab. Das werd ich so schnell nichtmehr hinbekommen (wahrscheins). Leider hab ich die Sportgeräte dies Jahr deutlich weniger nutzen können als noch in der Jahren davor (Mit dem gesamten Rad-Fuhrpark von mittlerweile 7 Rädern werd ich auf ca. 7.000 km (- 30%, dafür mehr MTB Anteil), zu Fuss auf ca. 850 km (+ 40%), und im Wasser auf ???(- 100%) - km an sportlicher Betätigung kommen. Unter anderem gabs dann noch den Jobwechsel von der IT-Beratung Lufthansa Systems Business Solutions (Basel) zurück an eine Uni (genauer: die HSG in St. Gallen) um jetzt mal drei und ein halbes Jahr über die Ökonomie des Internets nachzudenken, dazu gehörte ein Wohnungswechsel, der genutzt wurde um mit Anja zusammen in eine Bude einzuziehn. Die Fotos bilden gewiss keinen guten Querschnitt über den Alltag - aber zu meiner Entschuldigung: Irgendwie hatte ich bei Workshops und bei der Arbeit generell immer die Kamera vergessen, und im Anzug zeige ich mich eigentlich sowieso nur meinen Feinden. Aber "gefaked sind sie auch nicht, man kann hier (vor allem draussen) wirklich ne Menge tun. Genug der Worte, es folgt das Fotoalbum. Ich hoffe Euer Null Neun war auch i.O. Ein Prosit auf Zawnzig Zehn.

Montag, Oktober 5

Postkartengrüsse von Sämtisersee und Hohem Kasten

Hallo liebe Freunde. Viele Grüsse aus dem Alpstein! 20 Autominuten von St. Gallen entfernt liegt Brülisau, ein super Startpunkt für eine Wanderung auf den Hohen Kasten. Wir haben den Aufstieg (1435 hm) über den Sämtisersee genommen. Nach 5 Std. Wanderzeit war der Gipfel erreicht. Sieben Schritte auf dem Weg nach oben hält die Postkarte hier links fest.
Bild anklicken -> Beschriftung lesbar machen.
Anja und Tommi

Montag, August 24

Postkartengruss vom Seealpsee

Liebe Freunde, 30 Grad und mehr-heiße Grüße aus den Apenzeller Alpen. Genauer vom Seealpsee. Startpunkt unserer Wanderung war Wasserauern, 20 Automituten von St. Gallen. Eigentlich solte die Ebenalp das Ziel sein, es war aber viel zu gut temperiert dafür. Bei anklicken der Postkarte folgen Details der Wanderung.
Anja und Tommi

Mittwoch, August 12

In Sachen Geld

Da habe ich gestern binnen 15 Minuten gleich 2 Alltagsschmunzeleien erlebt, die ich hier gewissermassen in der Rubrik "Anekdoten von Onkel Tom" zum besten geben möchte. Sie betreffen (wie schon meine erste Anekdotengeschichte) das Thema Geld:

No. 1: Dieses Blog ist bisher ja krisenfrei. Die Stadt St. Gallen möchte anscheinend dass das so bleibt. "In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld" will diese ""ein positives Zeichen setzen": Gestern flatterte daher wohl jedem gemeldeten Bürger ein Fuffi ins Haus den man nach aller Herzenslust in der Stadt auffn Kopp haun darf. Meine Meinung: Das gefällt!


No 2: Gestern habe ich auch online eine Komi Hausrat/ Hapftpflicht bei der Allianz Suisse abgeschlossen. Ins Auge gefallen is mir dabei die Versicherung gegen den "hole in one". Hab ich erst nich gerafft, ist aber definitiv ne gute Sache die Ihr, liebe Leser, Euch alle dringend (!!!) holen solltet. Dann müsst Ihr nämlich nichtmehr mit Absicht vorbeischlagen, sonden könnt nach aller Herzenslust einlochen. Der Schampus im Clubheim, den man sonst immer zahlen muss, geht dann auf Rechnung der Allianz. Meine Meinung: Ein absolutes must-have.

Mittwoch, Juni 17

Frühling-Sommer 09

Nach über einem 3/4 Jahr in der Schweiz kann man - denke ich - ein paar bildhafte Eindrücke geben. Her geschehen durch ein paar Bilder von März bis Juni.

Dienstag, Mai 12

Anekdoten von Onkel Tom

Eines meiner Ziele ist es, in vielen vielen Jahren, wenn ich mal alles erreicht habe – oder wenn auch nicht- jede Frage, die mir gestellt wird – vor allem die von dann jüngeren Menschen – mit einer Anekdote oder Geschichte zu beantworten. Wenn es denn dann mal soweit sein sollte habe ich folgende Anekdote zu Fragen bzgl. des Themas Schweiz(er)+Geld:

„Als ich 26 war habe ich ja in der Schweiz gearbeitet. Damals war es auch so, dass […., was ich heute nie wieder tun würde]. Auf jeden Fall hat mir gegenüber schon damals ein Datenbank-Administrator, [das waren damals diejenigen …]. Auf jeden Fall hat dieser DB-Admin mir gegenüber erwähnt, dass er beim überweisen der TV und Rundfunk Gebühren, […], mittels einer Online-Überweisung, […], beim fälligen Betrag von damals 110,00 Chf vergessen hatte das Komma einzutragen, wodurch er dann versehentlich 11.000 Chf überwiesen hatte. Dieser Fauxpas war ihm bereits vor einiger Zeit unterlaufen, er hatte das fehlende Geld schlichtweg anfangs nicht bemerkt. Nach ein paar Wochen reklamierte er den Fehlbetrag und die zuständige Gebührenstelle entschuldigte ihr Nichtbemerken des Mehrbetrages und überwies dem DB-Admin den Mehrbetrag von 10.890 Chf zurück. […]
Jetzt fragte ich mich [nicht direkt den Schweizer, denn dieser schien beim Thema sichere Geldanlage-Strategien schon immer die Nase vorn zu haben] natürlich: Warum sollte man Beträge im 5-stelligen Chf-Bereich auf einem Giro-Konto belassen, wenn es (das Geld) sich doch auf einem Sparkonto, in einem Fonds, in der Säule 3a, […], oder beim Wettbüro Cafe‘ King […] viel schöner vermehren würde? Die Antwort hat mir dann nach einigem eigenen nachdenken eine meiner Banken gegeben. Bei besagtem Institut wurde ich von meinem Vermieter dazu gezwungen ein Mietdeposit von 2500 Chf auf ein Sperrkonto einzuzahlen. Diese Bank schickte mir dann einen Quartalsabschluss […] - oder etwas Ähnliches. Da ein Sperrkonto ja ein Konto für eine einmalige Transaktion war, enthielt der Statusbericht nur 2 Punkte. Er stellte bilanzmässig die Kosten für die Kontoführung, sowie die erzielten Erlöse aus Zinsen gegenüber. Und siehe da: der Betrag war negativ- und wurde netterweise gleich vom auf dem Konto eingezahlten Betrag abgezogen. Das Geld auf meinem Spar-Konto wurde weniger.
Um zu verstehen, dass dies keineswegs eine unlogische Situation war, muss man sich ein wenig bei den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre bedienen. […]. […]. […]. Denn für das offensichtlich niedrige private Zinsniveau gab es einen gar nicht abwegigen Grund. Nämlich die seit Jahren sehr geringe, gar fehlende Inflation in der Schweizer Volkswirtschaft. Dieser Zustand hatte zur Folge, dass […].*


* Hier breche ich die Anekdote ab - ich merke ich bin noch nicht soweit. An allen Stellen, wo ich ein […] eingebaut habe, werde ich später natürlich mindestens 30 Minuten über Nebensächlichkeiten referieren. Ich denke es sollte aber klar geworden sein, dass man im Jahre 2009 in der Schweiz, auch mit einem einfachen Ausbildungsberuf, nicht am Hungertuch zu nagen hatte.

Freitag, Januar 30

After Work

Zugegebenenermassen: Es is kein Mörder-Insidertipp gewesen, weil mann kann es ja von ganz Basel aus sehn, vor allem Abends - trotzdem war ich gestern Abend zum ersten Mal in der Bar Rouge im 31. Stock vom Basler Messeturm (dort DO = After Work, Einlass nur Ü25). Der "Oh my god it's so awesome! - Grad" meiner jetsettenden, in New York Praktikum gemacht habenden Grossstadtkinder-Freunde wird jetzt natürlich nicht die Scala sprengen, aber es ist auf jeden Fall ein feines (und somit erwähnenswertes) Ambiente.

Und für die wortspielende Glaubensgemeinde hab ich auch noch was: Der Post-Titel bekommt dann 1 Stockwerk tiefer seine Doppeldeutigkeit verpasst - Definitiv die Klos mit dem Besten Ausblickblick in Basel -da macht es Spass wenn das After worked. Über die Preise habe ich Stillschweigen vereinbart- sie zu nennen könnte weitere Interessenten abschrecken - ne passt schon- vor 21 Uhr kommen und den Eintritt sparen dann kommt man auch unter 50 CHF nach Hause.

Donnerstag, Januar 29

Ausländer raus*

*Wer mich kennt der weiss, dass ich damals in der 11. Klasse, als im Deutsch-Kurs Stilmittel besprochen wurden, eigentlich nur bei einem gut aufgepasst habe, nämlich der „Hyperbel“ – zu Bauerndeutsch: der Übertreibung. Unter diesem Aspekt ist auch der Titel dieses Posts zu werten:

Hier in der Schweiz findet man dann und wann Zettel in seinem Briefkasten, durch die man animiert werden soll, sich doch bei der nächsten Bürgerabstimmung der Meinung einer hiesigen städtischen, kantonalen oder nationalen Interessengemeinschaft (Neudeutsch: Stakeholder- aber das tut hier nix zur Sache) anzuschliessen. Thema einer Initiativen darf so ziemlich alles sein (km/h Beschränkung auf der Autobahn, Verbot von Privatschulen, Knast für die Behauptung es sei „geile Musik“ für DJ Bobo Anhänger, usw…). Ich möchte eine Initiative hier mal vorstellen, obwohl ich als B-Ausländer ja sowieso nicht abstimmen darf: Die Initiative gegen das EU-Zuwanderungsgesetz (EU- Personenfreizügigkeit - Absimmung in 2 Wochen).

Während in good ol‘ GER beim Erwähnen von Ausdrücken wie Blitzkrieg, Autobahn oder Buttermilch (100%-Ausschlag!) gleich das ‚Nazometer‘ ausschlägt, darf auf den erwähnten Wahlaufforderungen in der Schweiz nach aller Herzenslust draufgehalten werden – Liberalität wird eben GROSS geschrieben - und das ist auch gut so - denn nur so kommt man in den Kontakt mit Jugendgruppen wie Young for Fun und deren herrlich informativen Annoncen: „Das diesjährige Anti-EU-Sommercamp führen unsere norwegischen Freunde von "Nein zur EU" durch.“ Besonders erfreulich ist hierbei, dass sich viele parteilose Junge spontan dem Komitee angeschlossen haben, wie die SVP hier kommentiert.

Mein Tipp an die Gruppe: Mit den Freunden von den REP-Ortsgruppen Bitterfeld und Cottbus eine Fahrgemeinschaft ins Camp bilden, dann wird‘s billiger und man kann noch mal im deutschen Aldi Zwischenstop einlegen (Achtung: Nicht vergessen die Mehrwertsteuer ausweisen zu lassen- 19 % verlangt der gemeine Deutsche (Schwiehtzerdütsch: Sauschwob) - reine Abzocke!). Ergebnisse müssen auf jeden Fall schnellstmöglich her: Nächste Möglichkeit wie gesagt am 8. Februar- Spenden bitte hier.

Es droht der Zusammenbruch des Wohlfahrtsstaats und "Überfremdung". 6 von 10 Schweizern finden schon jetzt: Jetzt reicht’s! „In den wachsenden Wohngürteln um die grossen Städte wird es immer schwieriger, eine eigene Identität zu entwickeln.“ Die Sozailschmarotzer aus Nicht-Schweiz-Ländern sind dabei den Karren an die Wand zu setzten. Um hier mal zu einem Abschlussgedanken zu kommen, so vergleiche man mal eben schnell die Zahl an Berufseinsteigern in Berufe die einen höheren Abschluss erfordern und den Output an Abgängern von schweizer Hochschulen. Könnt eng werden - aber Moment: Schweizer Hochschulen sind auch schon von Ausländern infiltriert, Whaaaat? Das Land ist dem Untergang geweiht - wird Zeit das ich das sinkende Schiff verlasse**.

**Ich glaube ein 2. Stilmittel kann ich auch noch: Ironie war das glaube ich.

Sonntag, November 16

Basel, Bâle, Basilea

Es ging es dann alles doch recht zügig... letzte Prüfung-Auszug aus dem Wohnheim- Möbel heim- Arbeitsvertrag unterschrieben -Wohnung suchen suchen in Basel - und rein in die Schweiz. Für den November wohn ich noch bei Alex in Baden im Aargau, aber ab 1.Dezember beziehe ich dann eine Altbauwohnung in der Strassburger Alee 81 in 4055 Basel - nur 1 Km von der Grenze nach Frankreich. Nach den ersten Eindrücken kan man in der Stadt sicher gut leben. Vor allem im Sommer scheint die Stadt super zu sein- aber wo ist es das im Sommer nicht...

Der November wird jetzt mit arbeiten, was z.Z. noch hauptsäclich aus lernen besteht, SBB fahren und Sport machen überbrückt. (Vom der Berufsbezeichnung her bin ich nun ein IT-Berater im Logistik-Segnment geworden- klingt schon ein wenig fremd aber was solls. Die Firmenbezeichnung ist übrigens "Lufthansa Systems Business Solutions GmbH". Oberhard geht es aber bei allen Aktivitäten nich zur Sache - alles ganz entspannt - aber beim MTB fahren bekommt man man neben lustigen Ortsnamen teilweise bereits super Blicke auf die Alpen (was sich mit meiner Handycamera allerdicngs schwer einfangen lässt). Allein an das Preisniveau hab, will und werde ich mich hoffentlich nicht gewöhen- wieso muss den alles direkt nach dem Grenzübertritt das doppelte kosten? Im französischen Hypermarche diekt hinter der Grenze werde ich daher wohl zum Stammgast avencieren. Ende des Monats gibts dann den ersten Heimaturlaub für Diplomfeier und den Umzug. Ab dann seit Ihr auch alle herzlich eingeladen, mich im Dreiländereck/ Rheinknie zu besuchen.