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Dienstag, Dezember 20

Radsportjahr 2011



Offizielle Rennergebnisse 2011: 

  • 04.06.-05.06., 24h München (MTB), 152,6 km, 1785 Hm, 05:27:53 h, Ø 27,95 km/h, 12. Platz
  • 26.06.-02.07., Tour Transalp (RR), 932 km, 19.883 Hm, 30:58:28 h, Ø 30,15 km/h, 23. Platz
  • 30.07., M1 Montafon (MTB), 26 km, 1.081 Hm, 01:26:41 h, Ø 18,4 km/h, 16. Platz
  • 31.07., Arlberg Giro (RR). 148 km, 2750 Hm, 04:21:18 h, Ø 34,85 km/h, 67. Platz
  • 14.08., Highlander Radmarathon (RR), 160 km, 2500Hm, 04:26:13 h, Ø 35,99 km/h, 22. Platz



Pass & Gipfel Erstbefahrungen 2011 (u.a.):
Sa Calobra (ESP), San Salvador (ESP), San Bernadino (CH), Monte Bre (CH), Bosco Gurin (CH), Passo Marco Pantani (IT), Hochalp (CH), Oberjoch (DE), Hantennjoch (AT), Arlbergpass (AT), Bieler Höhe (AT), Norbertshöhe (AT), Stilfser Joch (IT), Brezer Joch (IT), Passo d'Eira (IT), Passo Foscangno (IT), Mortirolo (IT), Passo Tonale (IT), Mendelpass (IT), Golm (AT), Cool de Bavella (FR), Vorder Höhi (CH).

Trainings & Tourenpartner 2011: Jörg Grimm (53), David Raber (36), Tobias Lehmkuhl (28), Anja Frohnapfel (24), Alexander Höflich (13), Sebastian Berner (12), Sandro Georgi, Mario Pöhs, Birthe Tralau, Bernd Claus, Pavel Domes, Nicole Masner (je 3), Georg Walter, Thomas Hoeffken (je 2), Monika Domagalla, Michael Schilling (je 1).


Das Radsportjahr in Zahlen:
  •  Messungen: 185 Aktivitäten
    •   davon Trainingsfahrten: 159 Aktivitäten
    •   davon Rennen: 12 Aktivitäten
    •   davon Warm-up/ cool-down: 14 Aktivitäten
  •  Distanz: 12.918,42 km
    • davon RR: 9807,8 km (124)
    • davon MTB: 2289,5 km (45)
    • davon Tandem: 555,1 km (12)
    • davon Indoor: 176 km (4)
    •  Max. Distanz: 208,65 km (24h München)
    •  Durchschn. Distanz: 64,96 km
    •  Mittlere Distanz: 49,51 km
  •  Zeit: 545:50:10 h:m:s
    •  Max. Zeit: 09:01:53 h:m:s (24h München)
    •  Durchschn. Zeit: 02:38:52 h:m:s
    •  Mittlere Zeit: 2:08:30 h:m:s
  •  Ø Geschw: 24,4 km/h
    •  Max. Ø Geschw: 36,0 km/h (Highlander Radmarathon)
    •  Max. Geschw.: 89,8 km/h (Arlberg Giro)
  •  Positiver Höhenunterschied: 202.879 m
    •  Max. positive Hm: 3.653 m (4.Etappe Transalp)
    •  Durchschn. Höhenunterschied: 1.097 m 
    •  Mittlere positive Hm: 792 m
  •  Kalorien: 277.333 cal
    •  Ø Kalorien: 1.499 W
    •  Max. Kalorien: 6.577 cal
  •  Ø HF: 126 bpm
    •  Max. Ø HF: 174 bpm (M1 Bike Marathon)
    • Max. HF: 195 bpm (M1 Bike Marathon)
  •  Ø Leistung: 243 W
    •  Max. Ø Leistung: 332 W (Training, 2.10.)
    •  Max CP30 Wert: 402 W (Highlander, am Bödele)
    •  Max. Leistung: 1.290 W (Training, 16.7.)
  •  Ø Trittfrequenz: 76 1/min 
    •  Max. Ø Trittfrequenz: 93 1/min (Training, 16.7.)
    •  Max. Trittfrequenz: 154 1/min (TL Mallorca)
  • Ø Gewicht: 81,6 kg
    • Max. Gewicht: 85,2 kg (21.11.)
    • Min. Gewicht: 75,5 kg (07.07.)

Montag, September 19

Case Study zu Supply Chain Servicewüsten

Wie gut oder schlecht so mancher eCommerce Service funktioniert merkt man wahrscheinlich eher in den, dem Kauf nachgelagerten Prozessen. Eine richtig peinliche Nummer habe ich nun von folgender Supply Chain zu berichten:

Garmin (Hersteller) -> H&S Bike-Discount.de (Onlineshop) -> DHL (Logistik) -> Ich (Kunde)

Ich hab vor 1,5 Jahren einen Garmin Edge 500 gekauft, ein GPS Tacho, der Fokus der Fkt. liegt beim Rennradfahrer. Ich hab das Teil gekauft, da es a) den Quasi-Standart ANT+ unterstützt, es b) frei von sinnlosen Spielereien ist, man c) einiges selbst einstellen und anpassen kann und es d) ganz gut aussieht. Am billigsten gab es damals das Teil beim Onlineshop H&S Bike-Discount, die für schweizer Kunden einen recht unkopmplizierten Prozess anbieten: Die MWST wird bei Angabe einer CH-Adresse direkt abgezogen, um den Rest kümmert sich der Zoll (Bis ca. 200€ bleibt das ganze meist unbelastet, darüber führt man ein, heisst oft Zollgebühren und auf jeden Fall CH-MWST).

Bei der Transalp (am 30.06.2011) ist mir das Teil dann auf die Gasse geflogen. Das lag daran, dass die Knöpfe recht schnell ihren Druckpunkt verlieren, man diese für den Seitenwechsel aber drücken muss und dabei gleichzeitig in die Richtung des Auslösemechanismus für die mitgelieferte Plastik-Lenkerhalterung drückt, (die ebenfalls an Griffigkeit verliert). Dabei sind blöderweise die beiden Plastikausprägungen abgebrochen, mit denen man den Tacho in die Plastikhalterungen eindrehen kann. Heisst: Technisch voll funktionierender Tacho, nur kann man ihn nirgends festmachen, also auch nicht ablesen.

Im Juli habe ich dann via E-Mail beim H&S (mit denen ich die Rechnung über das Gerät habe) angefragt was zu tun ist. Hierzu habe ich das folgende Foto mitgeschickt um die Sache zu erklären:
Der H&S antwortete wie folgt:
"Sehr geehrter Herr Walter,
vielen Dank für Ihre damalige Bestellung in unserem Hause.
Gerne biete ich Ihnen an, dass Sie uns den defekten Garmin mit der Rechnungskopie und dem beiliegendem Retourenschein nach Grafschaft-Gelsdorf zurücksenden.
Sobald dieser bei uns wieder eingeht, werden wir den Artikel unseren Lieferanten zur Reklamation bzw. Reparatur weiterleiten. In der Zwischenzeit des Servicefalles bitte ich Sie daher um etwas Geduld, da dieser leider zur Zeit ca. 3 Wochen in Anspruch nimmt."


Gesagt-getan, Anfang Juli ging der Garmin auf Reise. Am 29.07. teilt H&S it dass das ganze an Garmin weitergeleitet wurde. Am 30.8. frage ich zum letzten mal via EMail den Status an:
"Liebes Bike Discount Team,
am 19.7. habe ich Euch meinen defekten Garmin Edge 500 zugesendet.
am 29.7. habt Ihr Ihn anscheinend weitergeschickt.
ca. 3 Wochen bis Retoursendung hattet Ihr mal angekündigt.
Wann kann ich denn nun mit dem Gerät rechen?
Danke für die Info & VG"

Antworten gab's keine mehr. Am 12,09. lag dann ein Abholschein der DHL im Briefkasten, wortlaut in etwa: "Sie heute mittag um 13:00 nich da. 2. Zustellungsversuch nur wenn sie vorher von evtl. Vorderungen abtreten, wir lassen das Ding dann bei Ihnen im Briefkasten, oder Nachbar. Ansonsten noch 2 Adressen: 1x SG und 1X Wil." Am logischsten ist abholen, war aber auch nicht so einfach, weil:
1. Abholen im Refill- und Stempel-Shop St. Gallen
2. Gegen Zollgebühren: 21,30 CHF
3. Keine Herausgabe möglich wenn nicht vorher Rechnung beglichen, nur online, kein Bar, etc.

Kam mir alles schon seltsam vor. Der Laden war dann so einer wo man immer denkt, die dürft's doch wg. MediaMarkt, Onlineshops, etc. garnicht mehr geben, esseidenn es laufen gute Drogendeals im Hinterzimmer. Jedenfalls hab ich dann den Kram überwiesen (wollte ja das Gerät zurück) und bin in der Mittagspause hingeschlappt. Beim Abholen bin ich dann gleich drauf gekommen, warum 21,30 CHF fällig waren. Der H&S hat das Gerät nämlich so zurück geschickt:

Grosse Box -> höheres Gewicht -> Dazu von Aussen nicht als Retourware deklariert -> Da muss der CH-Zoll nachforschen -> Das wird in Rechnung gestellt. Sehr sinnlos zudem, dass ungefragt 2x der gleiche Angebotskatalog in der Box liegt (kann man doch online recherchieren, Papier sparen, ...). So weit so schlecht. Der Knaller kommt natürlich zum Schluss. Am Gerät (das ja über 10 Wochen auf Reise war). wurde GARNICHTS getan. Viel besser sogar: Garmin legt gleich die Rechnung fürs nichtstun (also eher -nicht reparieren, die 25 sind quasi fürs Lage checken) bei: mit 25 €. Begründung: Sie haben das Ding schlecht behandelt, das sieht man an den Abbruchkanten, is kein Garantiefall. Siehe hier:


So, das war's soweit. Kann jetzt im Nachhinein niemandem raten sich keinen Garmin mehr zu kaufen, weil es immernoch (technisch) die besten Geräte sind, wie ich finde. Der Service vom H&S ist sicher das peinlichste. Die haben das mit dem CH-Zoll, etc. erstmal gar nicht verstanden. Und warum bitten sie einen das Gerät einzusenden, wenn sie den Garmin-Rückwaren-Prozess dann ebenfalls nicht verstanden haben? Definitiv Nachholbedarf! Bleibt die DHL. Mit Deliver-Now kommt man da heute also superschnell zu seinem Päckchen...., naja.

Abschliessend eine Bemerkung zum Geld: Hierum geht's mir bei der ganzen Story nicht. Sicher ist es generell hochgradig inakzeptabel insgesamt 60 € für garnichts zu bezahlen, aber in der Story ist das nicht matchentscheidend. Ich kann mir heute Nachmittag auch nen neuen Garmin kaufen, wenn ich mag. Aber grob überschlägig sieht man was bei so einer sinnlosnummer für Prozesskosten anfallen:
__________
Garmin: Paketannahme, öffnen, bearbeiten, Standardschreiben rauslassen, eintüten, rücksenden (sicher > 100€)
H&S Bike-Discount: Arbeitszeit EMails, Paketannahme, Weiterleitung, Garmin Rücksendung in Empfang nehmen, in zu grosse Box tun, 2 x den gleichen Produktkatalog beilegen, Versenden (sicher auch mehrere 100 €).
DHL: Transport & Lagerkosten, Anlieferung und evtl. Gebühr für Zwischenlagerung in dubiosem Stempelladen, Arbeitszeit bei Ausfüllen des Kärtchens beim Zustellversuch, sicher mehrere 100.
CH-Zoll: Bearbeiten, Päckchen auf Bomben hin untersuchen, nachforschen, etc.. (wahrscheinlich paarhunder CHF, weil Schweiz).
Refill und Stempelshop SG: Lager und Bearbeitungskosten, Ausweiskontrolle bei Abholen, Paket aus Keller holen, etc. -> mehrere hundert CHF, weil Schweiz)
Kunde: Einsenden: 18 CH (Versicherter Versand + Verpackungsmaterial), Wartezeit überbrücken mit Ausleihgerät vom Kumpel (für Lau), Zollgebühren (21,30 CHF), Rechnung von Garmin (25€).
Wert des Gerätes: derzeit ca. 180 €.
__________
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das macht summa summarum sicher ein Tausender. Sicher ist aber folgendes: Wertschöpfung = 0,- €.

Dienstag, Juli 20

Highlander Radmarathon 2010

Blick von Bödele in den Bregenzerwald
Manchmal ist in St. Gallen wohnen gar nicht mal so verkehrt...." dachte ich mir als ich vergangenen Sonntag um 13:45 relaxed auf der Couch lag um die Tour de France Bergetappe zu schauen. Auf den Gedanken kam ich vermutlich, da ich am Vormittag mit meinen 2 Kollegen Jörg und Clemens und Untermieter Christian bereits den Highlander Radmarathon in Hohenems gefahren war. 5:30 haben wir uns getroffen, sind nach Hohenems gefahren und haben kurzerhand für die kleine Runde (160 km) nachgemeldet. 10 Minuten vor Start waren die Startnummern angeschraubt und wir sind einfach mal mit dem Feld losgerollt, einzige Vorgabe: Spass haben. Nach 8km Anfahrt also direkt hinein ins Bödele, es war nicht sonderlich voll, aber mehr Radler-Verkehr bekommt man an dem Tag nicht ab (da sich das Feld von "nur" 850 Startern anschliessend stark auseinanderzieht). Ich hab dann mal ein wenig die Form genutzt und bin zügig hoch (8km, 700 Hm, 32 min, Bestzeit (meiner bisherigen 3 Auffahrten).


Hochtannbergpass: 13km, 908hm
Wäre ich jetzt in Rennfieber gewesen hätte ich mich mit der erstbesten Gruppe in den sehr schönen Bregenzerwald (Bild oben) gestürzt, aber das stand an diesem Sonntag nicht auf dem Plan. Also habe ich 5 Minuten ein paar Kreise auf dem Lift-Parklatz gedreht und bin mit den anderen (die am Bödle lieber ein Schwätzchen gehalten hatten) in die Abfahrt. Nach der flachen Zufahrt entlang der Bregenzer Ach wurde ab Au ganz gemütlich der Hochtannbergpass (Bild) und direkt danach der Flexenpass (Bild) in Angriff genommen. Das wir etwas unter unseren Möglichkeiten gefahren sind konnte man daran erkennen, dass uns kein einziges mal jemand überholt hat. Da bei der Veranstaltung die Strassen nicht gesperrt waren, empfand ich die folgende Abfahrt über Lech/ Zürs, runter nach Bludenz etwas zu Gefährlich. Mit 70-80 Sachen fährt man bei Sonnenschein dann doch ungern in teils unbeleuchtete Tunnels hinein. Unten im Tal kam dann noch ein wenig Rennfieber auf.

Gallerie am Flexenpass
Da wir eh nicht geplant hatten in Ludesch Richtung Faschinajoch/ Furkajoch auf die längere 187km Runde abzubiegen sind wir dann in knapp 1 Stunde die letzten 40km zurück nach Hohenems gefahren - hat auch Richtig Laune gemacht. 154km, 5h 14min, 2250Hm sagte die Uhr und wich damit doch deutlich von den Vorgaben der Veranstalter ab. Zu einem 111. Gesamtrang hatte es gereicht. Der relativ locker zu Stande gebrachte reine Fahrschnitt von knapp 31km/h zeigt auch, dass diese Runde kein "echter" Alpenmarathon ist. Spass kann man trotzdem jede Menge haben und landschaftlich lohnt es sich sowieso. Mit den 4 Verpflegungsstellen, die wir alle ausgiebig genutzt haben, Finisher Presenten, und einem durch Zufall kostenlosen Trikot waren die 35 € Startgelt auch gut investiert. Nächstes Jahr also gerne wieder, vielleicht auch mit mehr sportlichem Ehrgeiz. (Anm. Hier noch ein kleiner Bericht zur Veranstalung im ORF.)

Mittwoch, Juni 9

Jesus Heavendrive, Pfingsten & Happy Cadaver

3 lange Wochenenden gab's kürzlich, also wieder bisschen Zeit für Nicht-Alltags-Verhalten. An Himmelfahrt hatten wir Besuch von Steffi, Tobi und Alex. Leider fiel das WE wettertechnisch etwas ins Wasser. Es gab RR fahren bei Regen (bzw. Kletterhalle für die ohne RR), Spaziergang bei Regen, Wanderung auf die Ebenalp bei Regen und Pizza und Bier (nicht bei Regen). Pfingsten haben Anja und ich in SG abgehangen. Ich bin 2 längere RR Touren gefahren, dazu waren wir zum ersten mal am (und kurz im) Badesee und haben eine Wanderung im Gebiet vom Hohen Kasten gemacht. Frohnleichnam (was offiziell kein Feiertag in der Schweiz ist) war Anja in München, ich hatte in SG Besuch von Sebo und (nochmal) Alex (den der Regen vom ersten Besuch wohl nich genug abgeschreckt hat). Wir sind dann bei Top-Wetter 2 lange und 1 kurze, bergige RR-Touren gefahren (wobei mir die über 30 Grad am meisten zugesetzt haben, das war ne Nummer zu hart). Alles in allem fühle ich mich irgendwie jetzt platter und kaputter als vor den 3 langen WE. Schön war der Besuch trotzdem, Bildnachweise folgen.

Sonntag, März 14

Sportjahr 2010

Das Sportjahr 2009 war ..., naja, eigentlich lief da nix. Natürlich bin ich geradelt und gejogged, aber das ganze Jahr ohne Ziel einfach so vor mich hin. Und natürlich sind lockere Feierabendtouren auch sehr entspannend, aber letztendlich macht es dann doch mehr Spass auf etwas "hinzutrainieren", samt EB- und WSA-Intervallen in der Vorbereitung, Tapering auf den Wettkampf hin und massenweise Adrinalinschüben am Wettkampftag. Mit dem Trainingslager auf Malle wurde Ende Februar Grundlage gelegt. Im Frühling sind 2 Spasswettkämpfe angesagt. Der MTB Marathon in München und die Sola-Stafette mit dem Institut in Zürich. Zum Formaufbau für meinen 3. Dolomiti plane ich 2 lange Trainingswochenenden (1 davon in Andermatt, SUI und 1 von zu Hause in St. Gallen aus) und 2 Vorbereitungs"rennen" (1 RTF und das Rennen in Davos wg. der Landschaft). Nach dem Dolomiti als Höhepunkt ist die Saison ja dann eigentlich gelaufen, aber wenn es vor der Haustür was gibt, kann man es theoretisch ja mal mitnehmen solange die Form noch stimmt. Hier bieten sich vor allem Highlander Radmarathon, Säntis Challenge und der Bodensee Halbmarathon an. Auch noch mal ne Aktion wäre der Alpenbrevet. Die Platin Tour schaut mit 276 km und 7031 hm (bei aller Liebe für Alpenpässe) echt ne Nummer zu heftig aus, aber Gold oder Silber wären o.k. (Wer von Euch hat Bock auf irgendetwas davon? Kommentare, Interessenten und Vorschläge für die langen Trainings-WE gern an mich per Mail. Hier die Liste mit der Zusammenfassung der Vorhaben und den links.

Datum Veranstaltung Sportart km, hm OrtLink
12.-22.02. Trainingslager Rennrad 1058 km, 10.482 hm Mallorca, ESPLink
02.-05.04. Oster-WE Rennrad/ MTB ? km, ? hm ??
18.04. München Citybike Marathon Mountainbike 78 km, 330 hm München, GERLink
08.05. SOLA Stafette Laufen 6,4 km, 430 hm Zürich, SUILink
13.-16.05. Chr. Himmelfahrt-WE Rennrad ? km, ? hm ??
21.-24.05. Pfingst-WE Rennrad ? km, ? hm ??
13.06. Säntis Classic Rennrad200 km, 2000 hm Weinfelden, SUILink
19.06. Davos Ride Rennrad121 km, 2530 hm Davos, SUILink
04.07. Maratona dles Dolomites Rennrad 138 km, 4200 hm Alta Badia, ITALink
18.07. Highlander Radmarathon Rennrad 187 km, 4040 hm Hohenems, AUTLink
14.08. Säntis Challenge Duathlon 21 km, 1690 hm Waldstatt, SUILink
14.08. Alpenbrevet (Gold) Rennrad 172 km, 5294 hm Meiringen, SUILink
03.10. Sparkassen 1/2-Marathon Laufen 21,1 km, 100 hm Bregenz, AUTLink

Sonntag, Dezember 13

Jahresabschluss 2009

Liebe Leser,
anbei mein Jahresabschluss in bildhafter Form. Erst dachte ich: "Ohh - wieder so ein sch... Jahr rum, Bilder lohnen nich", aber wie so meist muss man sagen: Es ist dann doch so einiges passiert in Null Neun. Besonders stolz bin ich eigentlich nur darauf, dass ich dieses Jahr zum ersten mal im Leben mehr als 10.000 Tacken (Franken) für Sport und was so dazugehört ausgegeben hab. Das werd ich so schnell nichtmehr hinbekommen (wahrscheins). Leider hab ich die Sportgeräte dies Jahr deutlich weniger nutzen können als noch in der Jahren davor (Mit dem gesamten Rad-Fuhrpark von mittlerweile 7 Rädern werd ich auf ca. 7.000 km (- 30%, dafür mehr MTB Anteil), zu Fuss auf ca. 850 km (+ 40%), und im Wasser auf ???(- 100%) - km an sportlicher Betätigung kommen. Unter anderem gabs dann noch den Jobwechsel von der IT-Beratung Lufthansa Systems Business Solutions (Basel) zurück an eine Uni (genauer: die HSG in St. Gallen) um jetzt mal drei und ein halbes Jahr über die Ökonomie des Internets nachzudenken, dazu gehörte ein Wohnungswechsel, der genutzt wurde um mit Anja zusammen in eine Bude einzuziehn. Die Fotos bilden gewiss keinen guten Querschnitt über den Alltag - aber zu meiner Entschuldigung: Irgendwie hatte ich bei Workshops und bei der Arbeit generell immer die Kamera vergessen, und im Anzug zeige ich mich eigentlich sowieso nur meinen Feinden. Aber "gefaked sind sie auch nicht, man kann hier (vor allem draussen) wirklich ne Menge tun. Genug der Worte, es folgt das Fotoalbum. Ich hoffe Euer Null Neun war auch i.O. Ein Prosit auf Zawnzig Zehn.

Dienstag, März 3

Mallorca

1 Woche RR Trainingslager auf Malle liegt hinter mir: zwei 3er Blöcke + 1 Ruhetag - 1001 Km - knapp 40h - einige Cols gefahren - durchschnittlich 15-20 'C + kein Regen - alles für laues Budget - Motzen is da wohl nich drin --> aber eine kleine Diaschau (für die grosse Show einfach mitten draufclicken ;-)

Nachtrag zur touristischen Wertung: Im Februar ist die Insel (noch) unverseucht und die Radler mehr oder minder unter sich. Die Ballermann-Hütten haben zu, die Insel ist erstaunlich grün und die Strassen frei. Auf dem Rad bekommt man dann das ganz eigene Gespür für die "Bilderbuchmediteranität" in Palma, Soller, Valdemossa, Andratx, Bunyola oder wie sie alle heissen...

Samstag, Februar 21

17 + 4*

Die 17 war auch eher mein Credo beim 'modden' meines Boliden (denn 'Tuning' kann man es kaum nennen wenn man das Rad durch Umbauten 1/2 kg schwerer (!!!) macht). Ziel war es mit möglichst schmalem Budget jede Menge Style auf den Asphalt zu zaubern. Den Abschluss wird aller voraussicht nach eine dunkle 105er Kompaktkurbel bilden, aber ansonsten betrachte ich mein Projekt "Das-weisse-in-die-Augen-hineinfahren" ** als erfolgreich abgeschlossen. Seine Taufe bekommt Whitey übrigens ab morgen auf Malle.

* Verhältnis von Style zu Flow in einem Stück Liedgut von 5 Sterne Deluxe.
** Gegenteil zu einer im Radfahrerjargon gebräuchlichen Aussage für eine ziemlich starke Endbelastung.

Rahmen: Giant OCR
Komponenten: Shimano 105/Dura Ace
Laufradsatz: Vuelta Superlight
Sattel: Selle SLK
Sattelstütze: FSA SL 250
Vorbau + Lenker: Ritchey WCS Logic II
Pedale: Look Keo Sprint
Reifen: Vittoria Rubinho

Donnerstag, Juli 10

Maratona dles Dolomites 2008

Ancora una volta Maratona dles Dolomites - es ist jetzt auch schon wieder 2 Wochen her - soll jedoch nicht unerwähnt bleiben - der Dolomiti 08. Nach einer Vorbereitung, die ich als solala einstufen würde lief es wirklich gut. Wir sind diesmal schon Donnerstags abends runtergefahren - Freitags dann gleich zum Fedaja Pass an
der Marmolata (wo auf einer Giro Etappe dieses Jahr eine Bergankunft war). Bei unserer ersten Auffahrt ist uns jedoch aufgefallen, dass das wir nicht die "korrekte" Seite gefahren waren. Also: Auf der anderen Seit (die im TV zu sehen war) runter - 180 Grad Wendung - wieder hoch. Nach 8 der 9 km (mit ca 11,5 % im Schnitt und 18 % maximal) hab ich dann gemerkt warum die Profis 34/29 montiert hatten und dass man vorher vielleicht mehr als 2 Brötchen hätte essen sollen - der erste Hungerast seit gut 5 Jahren :((. Falko hat mich dann mit dem Auto abgeholt und der "Respekt" vor dem eigentlichen Dolomiti war sofort wieder da. Der Samstag wurde verbracht wie letztes Jahr: Locker einrollen (bzw. vom Vortag die dicken Beine lockern)- Fotosession in schönen Serpentinen am Grödner Joch - Espresso schlürfen - Pasta essen - Material begutachten und jedem der vorbeikommt den Favoritenstatus zuschieben. Sonntag: übrigens meinem Geburtstag - 4:30 aufstehn - diesmal keine Pasta mit Olivenöl, sondern 4 Brötchen mit Nutella, 5:30 - 6:40 Vorstartfieber, Gänsehaut (wg. Kälte, aber auch den 3 Helis, Motoradkameras, dem riesenbunten Haufen an Radlern, etc..,
6:50-12:52: über die 7 Pässe gefahren, diesmal mit 3 Adrenalinschüben (Abfahrt vom Sella bei Tempo 86, Gipfel vom Giao und bei Zieleinfahrt), Hihlight: Am Pordoi hab ich "Re Leone" Mario Cipollini überholt! Die letzetn 2 Std vom Rennen wars unglaublich heiß 30 Grad (trotzdem fahren manche Italiener neben einem mit Beinlingen, und Handschuhen ??) Am Ende warens 6:02:26 und der 492. Gesamtrang (bzw. 81. bei den Männern 19 bis 30), die 6:00 habe ich leider knapp verfehlt, hatte aber eh nicht an so eine schnelle Zeit gedacht, hatte auch keinen Plan wie ich unterwegs war, weil der Tacho irgendwann seinen Geist aufgegeben hat. Ab der Abfahrt vom Giao hat dann auch noch die Hinterradbremse versagt... Aber Ausredn gibts ja immer genug ;-) Supergeil wars trotzdem: Diesmal ohne übergeben und rebellierenden Magen, noch besseres Wetter, (fast)ohne Krämpfe, ohne Platten,... Hier zur Erinnerung mein Bericht vom letzten Jahr! Montags gings heim. Sehr Runde Sache! Zur visuellen Aufbereitung kann ich hier ein paar Fotos anbieten. Dazu wurde der Service dieses Jahr erweitert - um Videos aller Pass-überfahrten! Die gibts hier zu sehn. Bleibt nur eins zu sagen: Wenn wir wieder ausgelost werden sollten....Ancora una volta 2009!

Freitag, Juli 20

Marathona dles Dolomites

Hier mein Erfahrungsbericht vom Dolomiten Radmarathon. Ich hatte vorgestern ein AC bei der LH wo man sich u.a. auf kreative Weise selbst vorstellen musste, ohne Dinge aus dem CV preiszugeben- da hab ich, weil mir nix bessees eingefallen ist, die Story so in etwa erzählt ... lesefaulen Menschen empfehle ich gleich auf das Fotoalbum zu klicken.
Fotoalbum Marathona dles Dolomites

[...] However, last year a friend of mine brought up the idea, that I should participate in a race which is called Marathona dles Dolomites. It's a 140 km ride, crossing 7 alpine passes and a total of over 4100 meters of altitude difference. [...] This seemed to be hardly doable, recognizing that a the hardest Tour de France stages have round about 5000 meters of altitude on 200 km lenght. [...] Two weeks ago finally it was time to get it started. With a crowd of 12 people went to Covara, a little town in the Dolomites which is known for great skiing resorts during winter time. As start was at 6:00 in the morning we got up and 4:15 to eat two entire dishes of pasta. Even though I love pasta- this was quite disgusting. People who did not participate in the race so far have to start from the back of the peleton, which for myself was Position 7227 of 8500. Fortunately two guys of our group, who are cycling amateur races and therewith are way better than I am, did also never compete so far. Hence at the start they gave me some advice how to get along in the crowd of cyclists and some more tricks. To avoid from the cold we put over some large trash bags and rolled to the start. In Italy the entire thing is kind of a big event. Professionals are starting at front, and the television is broadcasting over 5 hours live this day. The point is: I was so fascinated by the surrounding, all the people, and my own form (which was quite good compared to my usual one) that after the start I was able to follow my colleagues over the first pass, which means that in the end I overtook over 3000 people within the first 1,5 hours of the race. However, I realized that this starting tempo was way over the speed I should go 3 passes later when some 60 year old guys were passing me by. Looking back I can say that i did nearly all mistakes a newbie can do, by starting to fast, eating the false things, drinking to less and wanting to much. I finished at 6:45 hours on position 1444. I never tortured myself like this before and even though I was not really able to walk straight fort he next two days I think that I will be there again next year. [...]

Freitag, Oktober 7

...op het fiets

[Übersetzung: auf dem Fahrrad] Wollt hier ma was vom Radeln erwähnen, is immerhin eine meiner Hauptbeschäftigungen gewesen. Hab aber gestern glaub ich meine lezte "große" Runde auf meim snelen Fiets gedreht (allein radeln geht mir auf Dauer aufn Senkel!), 180Km quer durch Flandern- richtig! - da wo sich jedes Frühjahr die gesammelte Radport Elite ein Stelldichein gibt. Momentag is hier aber nich Schlammschlacht, sondern Spätsommer angesagt! Um meine bisherigen, hier gefahrenen 1800 Km zusammenzufassen: Es is flach, holprig und windig. Wenn der Armstrong hier wohnen und trainieren würd, wär sein zweites Ei nach nem Jahr auch futsch! Kopfsteinpflaster is schon brutal (Tip: 3 Gänge hochschalten- machts irgendwie erträglicher). Wenn dann noch dieser beschissene Wind weht kanns schon passieren dass man nach 30 Km total dicht mit nem 22er Schnitt vom Rad muss. Hab dafür einmal auf ner 20Km Rückenwind-Passage an nem Kanal - Kerzengerade - nen 48er Schnitt gebozt. Landschaftlich is trozt fehlender Berge ganz nett, man kann Stundenlang an irgendwelchen Kanälen langradeln und die Region hier hat ein wirklich saugeiles Radwege- Netzwerk (alle 3 Km ein Knotenpunkt und alle Wege breit plus komplett Autofrei -> soll heißen, man braucht sich nich auskennen, sondern schreibt sich einfach ne Reihenfolfe von Zahlen auf nen Zetel und fertig). Grundlegend is es in Belgien besser, weil dort absoluter Radsport- Fanatismus herrscht (Tom Boonen is da ungefähr so populär wie Ballack, Schumacher und Ullrichin good old Germany zusammen), in Holland hingegen geht man es lieber ruhig an- auf Holland Rädern Wochenend-Ausflüge auf ein Heineken- muss aber zugeben: Auch ne nette Alternative. Es folgen die obligatorischen Bild-Nachweise.