Posts mit dem Label arbeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label arbeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, Dezember 13

Jahresabschluss 2009

Liebe Leser,
anbei mein Jahresabschluss in bildhafter Form. Erst dachte ich: "Ohh - wieder so ein sch... Jahr rum, Bilder lohnen nich", aber wie so meist muss man sagen: Es ist dann doch so einiges passiert in Null Neun. Besonders stolz bin ich eigentlich nur darauf, dass ich dieses Jahr zum ersten mal im Leben mehr als 10.000 Tacken (Franken) für Sport und was so dazugehört ausgegeben hab. Das werd ich so schnell nichtmehr hinbekommen (wahrscheins). Leider hab ich die Sportgeräte dies Jahr deutlich weniger nutzen können als noch in der Jahren davor (Mit dem gesamten Rad-Fuhrpark von mittlerweile 7 Rädern werd ich auf ca. 7.000 km (- 30%, dafür mehr MTB Anteil), zu Fuss auf ca. 850 km (+ 40%), und im Wasser auf ???(- 100%) - km an sportlicher Betätigung kommen. Unter anderem gabs dann noch den Jobwechsel von der IT-Beratung Lufthansa Systems Business Solutions (Basel) zurück an eine Uni (genauer: die HSG in St. Gallen) um jetzt mal drei und ein halbes Jahr über die Ökonomie des Internets nachzudenken, dazu gehörte ein Wohnungswechsel, der genutzt wurde um mit Anja zusammen in eine Bude einzuziehn. Die Fotos bilden gewiss keinen guten Querschnitt über den Alltag - aber zu meiner Entschuldigung: Irgendwie hatte ich bei Workshops und bei der Arbeit generell immer die Kamera vergessen, und im Anzug zeige ich mich eigentlich sowieso nur meinen Feinden. Aber "gefaked sind sie auch nicht, man kann hier (vor allem draussen) wirklich ne Menge tun. Genug der Worte, es folgt das Fotoalbum. Ich hoffe Euer Null Neun war auch i.O. Ein Prosit auf Zawnzig Zehn.

Dienstag, April 28

Virales Marketing


Mein Lieblingspart ist der Einspruch gg. Herrn Vader: "Desch is wirklich unfassbar doss sie glaubet sie könnte mit ihrm schwazze Werbeanzügle hier irgendebbe hindem Ofe vorlocke. Fehlt bloß noch doss Sie a schworze Rollkragepulli oziehe..."

Mittwoch, April 8

Kulturschock Unternehmensarbeitspraxis? Was passiert, wenn die Net Generation auf die Arbeitswelt trifft?

So lautet die Fragestellung im aktuellen Blog Carnival auf dem Wissenswert Blog. Ich fühle mich durch diese Fragen angesprochen, denn ich denke dass ich in oben skizziertes Klischee passe. Als Antwort möchte ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht samt Selbst-Reflexion verfassen. Dazu sollte ich vorher eingestehen, dass sich die Aussagen auch nur auf meine aktuelle Arbeitssituation beziehen können. Dass die Fragen in anderen Unternehmen oder Branchen mit anderen Strukturen anders beantwortet würden ist mir auch klar:

Ich bezeichne mich ganz gerne als „digital native“ – das klingt in Selbstvorstellungen, oder bei Bewerbungen immer viel schicker als Aussagen wie „ich bin mit dem Internet vertraut“ oder „ich bin im Zeitalter des Web aufgewachsen“. Ich bin in allen populären „Vorzeige-Communities“ vertreten (z.B. Xing, Facebook, linkedIN, meinVZ, twitter, Slideshare, YouTube, flickr…), darüber hinaus auch in einigen ungewöhnlicheren (wie z.B. Trainingstagebuch), ich führe dieses Blog und ich benutze verschiedene Messenger-Programme (Skype, ICQ, ..) und das alles tue ich auch teilweise auf meinem Smartphone. Seit Herbst letzten Jahres arbeite ich nun als IT-Berater im Logistik-Bereich, ein Job, bei dem ich mindestens 50 % meines Arbeitstages vor verschiedenen Bildschirmen sitze. Zu der Ausgangsfrage entdecke ich bei mir jedoch einen Widerspruch:

  • Benutze ich bei der Arbeit ständig irgendeine dieser trendigen Web-Applikationen? -> Nein.
  • Würde es meinen derzeitigen Arbeitsalltag auf irgendeine Weise verbessern, wenn diese Applikationen häufiger verwendet würden? -> (derzeit ) Nein.

Die Frage die sich aus diesen beiden, zugegebenermassen sehr ernüchternden, Antworten ergibt ist einfach: Wo ist mein persönlich wahrgenommener Kulturshock? Warum empfinde ich Web 2.0 Tools bei meiner Arbeit als unnütz, obwohl ich doch oben deutliche Merkmale des digital natives zeige?

Diese Applikationen fallen bezüglich ihrer unterstützenden Wirkung für den Job aus Arbeitgebersicht in meiner Branche bestenfalls in die Rubrik „nette Gimmicks“. Das ist so, weil man eben seinen Foliensatz gefühlt schon seit immer auf Powerpoint an die Wand im Konferenzraum wirft, die Projektcontrolling-Sheets in Excel und den Projekt-Plan mit Project erstellt. Diese Tools haben in einem klassisch traditionellen Unternehmen, das auch klassisch traditionelle Kunden bedient, einen gewissen Status erreicht, der auf langjähriger Nutzung und vielen Rahmenverträgen und erworbenen Lizenzen zu basieren scheint. Bester Beweis ist, dass die Beherrschung derselben Tools zum Einstellungskriterium avanciert ist - „gute Kenntnisse in MS Office“ heisst es in 99% der Stellenanzeigen, selbst bei der Ausbildung zum Flugzeugtechniker.

Sollte zukünftig in diesen Stellenausschreibungen stehen „gute Kenntnisse der Plug-in Funktionalitäten in Facebook sowie Beherrschung von Skype Telefonkonferenz und Scatchpad erwünscht“ weil jetzt Web 2.0 im Unternehmen ankommen muss? Das klänge sicherlich „schicker“ als die geforderten Kenntnisse in Office, aber nutzt es bei der Ausübung der Stelle? Derzeit muss auch ich als „digital native hier ein nein eingestehen. Sogar noch mehr: Ich merke selbst, dass Skype, Facebook und Co. mir meiner Arbeitszeit stehlen und keinerlei unterstützende Wirkung für mein Projekt haben. Daran ist aber nicht Skype oder Facebook schuld, sondern ich selbst. Man muss mit der Zeit gehen, sich selbst präsentieren und Kontakte pflegen – lautet die Selbst-Legitimation. Bei genauerer Betrachtung stelle ich jedoch fest: In Facebook schaue ich mir lustige kleine YouTube Videos an, die Freunde auf meine Pinnwand gesetzt haben, in Skype werden Wochenendaktivitäten geplant oder reflektiert oder Links zu Zeitungsartikeln oder andern lustigen YouTube Videos versendet und ich kenne auch niemanden, der durch sein Xing-Profil an eine Stelle gekommen ist, obwohl dort zugegebenermassen alle meine Business Freunde sehr „schick“ ausschauen.

In der Unternehmenspraxis ist das Internet wichtig –diese Frage stellt sich für mich nicht. Hier hilft z.B. ITlern ohne Logistik-Kenntnisse oft ein kurzer Blick in Wikipedia um einen Begriff zu verstehen und so in der eigenen Arbeit den Kontext zu behalten, der Projektmanager hingegen schaut den IT-Begriff nach und hebt seine Kommunikation mit dem ITler auf ein besseres Niveau. Für die Mehrheit der oben angeführten Tools trifft eine solche Mehrwert-Erzeugung aber meiner Meinung derzeit noch nicht zu. Für den natürlichen Informationsgehalt einer Kommunikation gilt weiterhin: persönliches Gespräch > Telefonat (von mir aus mit Video und gleichzeitig auf dem Smartphone) > E-Mail > Short Message. Natürlich könnte man versuchen den gleichen Informationsgehalt auch durch Anwendung von Web 2.0 Applikationen generieren, aber selbst ich frage mich dann: Möchte ich z.B. alle 3 Minuten in twitter meinen Status updaten müssen, wenn ich in Alternative B einfach weiter meinen Outlook Kalender pflegen muss? (Traditionelle) Unternehmen in traditionellen Branchen zahlen, solange die Standards für Kommunikation oder Präsentation anderweitig gesetzt sind, meiner Meinung nach durch Web 2.0 Phänomene nur drauf. Der erzielbare Informationsvorsprung geht, da er mit einer zu grossen Ablenkungsgefahr einhergeht, noch stark zu Lasten der Effizienz. Daher erlebe ich auch als „digital native“ aus der „Net Generation“ derzeit keinen Kulturschock durch meinen Berufseinstieg.

Trotzdem werde ich weiter alle Web 2.0 Applikationen benutzen, bzw. gebe allen eine Chance, denn die Standards der Zukunft könnten und werden hoffentlich darunter sein. Bevor man daher als „digital native“ einen Kulturschock empfindet und seinen Arbeitgeber als rückständig oder nicht auf der Höhe der Zeit bezeichnet sollte man sich einfach fragen, wer durch die Verwendung bestimmter Tools welchen Mehrwert hat? Ich musste mir als Antwort auf diese Frage auf jeden Fall eingestehen, dass Facebook Account, Skype Messenger oder Twitter Meldungen zurzeit nur den Informationsgehalt im Privatleben verbessern, aber nicht den Deckungsbeitrag meines derzeitigen Projektes heben können. Ich nehme an, manche Jobs müssen einfach auch zukünftig ganz „unschick“ ohne Web 2.0 Support gemacht werden.

Mittwoch, März 18

The future of work...

...is a little pet subject of mine. This is a video from Microsoft - trying to visualize some ideas. On this basis was wandering how the future of work would look through the eyes of a less "traditional" company...

Montag, Februar 9

busy with business

Regarding one of my favourite topics ( -> taking business not too serious) I saw this hilarious clip in an episode of Family Guy yesterday. It's about a "busy business lady". Her life is missing something, but she doesn't realize it because she's so busy with business.... worth seeing: Family Guy - Busy Business Lady.

Freitag, Januar 30

After Work

Zugegebenenermassen: Es is kein Mörder-Insidertipp gewesen, weil mann kann es ja von ganz Basel aus sehn, vor allem Abends - trotzdem war ich gestern Abend zum ersten Mal in der Bar Rouge im 31. Stock vom Basler Messeturm (dort DO = After Work, Einlass nur Ü25). Der "Oh my god it's so awesome! - Grad" meiner jetsettenden, in New York Praktikum gemacht habenden Grossstadtkinder-Freunde wird jetzt natürlich nicht die Scala sprengen, aber es ist auf jeden Fall ein feines (und somit erwähnenswertes) Ambiente.

Und für die wortspielende Glaubensgemeinde hab ich auch noch was: Der Post-Titel bekommt dann 1 Stockwerk tiefer seine Doppeldeutigkeit verpasst - Definitiv die Klos mit dem Besten Ausblickblick in Basel -da macht es Spass wenn das After worked. Über die Preise habe ich Stillschweigen vereinbart- sie zu nennen könnte weitere Interessenten abschrecken - ne passt schon- vor 21 Uhr kommen und den Eintritt sparen dann kommt man auch unter 50 CHF nach Hause.

Mittwoch, Oktober 15

Fragen in Bewerbungsgesprächen

Ich möchte hiermit updaten, dass ich seit heute ein echter WI geworden bin. Nach der Dipl. Arbeit sind nun auch noch die 2 verbliebenen Prüfungen "sehr gut" ins Land gegangen. :-)


Parallel zur Lernerei befand/ -finde ich mich auf Jobsuche. Aus den Bewerbungsprozessen (ACs, Auswahltage und Bewerungsgespräche) bei verschiedenen Unternehmen präsentiere ich kommentarlos - als Zwischenbericht - eine kleine Auswahl an Fragen:
  • Wann haben Sie denn jemandem mal die Meinung um 180 Grad gedreht? Und wie haben sie das gemacht?
  • Was würden Sie mit einem Lottogewinn machen?
  • Wieviel Liter Wasser verbraucht die Stadt Frankfurt?
  • Wer ist denn Ihr bester Freund? Und wenn ich den Fragen würde, was erzählt der mir dann über sie?
  • Auf was in Ihrem Leben sind Sie denn besonders Stolz?
  • Wer ist denn Ihrer Meinung nach z.Z. in den Medien überpräsent?
  • Wenn Freitag ist und sie haben die letzten 3 Wochen nicht arbeiten können - weil zu viel Stress war -und wollen aber morgen in Urlaub gehen, wie verhalten Sie sich?
  • Was bringt denn so ein Studium?

Wenn ich irgendwan mal Personaler werden sollte (Gott bewahre) oder durch Zufall irgendwie in diesen Gesprächen mal auf der anderen Seite sitze werde ich dann folgendes ergänzen:

  • Wie Weit gehen Sie beim ersten Date?
  • Nennen sie Ihre Top 5 Songs aus dem Genre Rock bis 1985.
  • Sollte ich (Also alsFragender) mir einen Schnurrbart stehen lassen? Und sollte der Gehrock wieder Trend werden?
  • Wenn Ihnen Nachts- Sie leicht angetrunken - auf der Landstrasse ein Wildschwein vor das Auto läuft und sie es überfahren haben- was tun sie?
  • Was ist besser, Rennrad oder Mountainbike? Und wie würde Ihre Großmutter das wohl beurteilen?
  • Kennen Sie "Bauer sucht Frau" ? Was ist denn da nochmal in der letzten Folge passiert?
  • Nehmen Sie mal an Sie hätten 2 Eier, Butter und Mehl. Und was kommt jetzt?

Donnerstag, August 21

Der letzte der spricht - wenn alle anderen talken

Fettes Brot hat mal gesagt "ich Bin Der Letzte der geht, wenn alle anderen walken - bin der letzte der spricht, wenn alle anderen talken - manchmal macht mir diese Scheiße echt sorgen"*
Wenn ich mir das Abk.-VZ meiner Arbeit so anschau macht mir auch echt sorgen. Geschrieben hab ich über Business Process Managment Systeme (BPMS), die human centric oder system centric workflows unterstützen. Das ganze hat nicht direkt mit Business Process Reengineering (BPR), Comoputer Supportet Cooperative Works Systemen (CSCW) oder Enterprise Ressource Planing (ERP) zu tun. Zu solch einem System gehöhren nämlich das Process Design Tool, Process Reposoitory (wo deployed wird), Middleware zur Enterprise Application Integration (EAI) und Business Activity Monitoring (BAM) Modul. Designed wird in der Business Process Modelling Notation (BPMN), zur Laufzeit durch eine Process Engine ausgeführt z.B. mit der Web Service Business Process Execution Language (WSBPEL) oder der Extensible Markup Languande Process Definition Language XPDL). Nebenbei steuert die Rule Engine das Business Rule Management (BRM). Ob solch ein System letztlich die Prozesse z.B. eines Human Ressources Shared Service Center (HRSSC) unterstützen soll muss der Chief Information Officer (CIO) entscheiden, oder eben der, der in dem Projekt im lead ist. Auf jeden Fall ist die Usability der Systeme so hoch, d.h. das Graphical User Interface (GUI) ist so benutzerfreundlich, dass nicht mehr programmiert werden muss. Wirtschaftlich rechnet sich das. Das wird mit Methoden des Activity Based Controlling (ABC) oder Return on Investment ROI), Net Present Value (NPV), oder durch messung von Key Performance Indictors (KPIs) sichtbar, natürlich nur wenn die Total Costs of Ownership (TCO) nicht zu hoch ausfallen. Vorausgesetzung ist hierfür, dass der Anbieter die Service Level Agreements (SLAs) einhält, die er im Request for Information (RFI) angekündigt hat.
Das ließe sich beliebig fortsetzten, aber ich habe mir vorgenommen es zuküftig mehr mit dem Fetten Brot zu halten.
* Die Textpassage ist aus Fettes Brot - Da draußen

Mittwoch, Mai 14

Update in der Rubrik Sein

1) Diplomarbeit ist unter Dach und Fach gekommen. Bereich "strategische IT" (obwohl ich finde dass das zu hochgestochen klingt!) Auf jeden Fall nochmals bei der Lufthansa (am Flughafen Frankfurt im Lufthansa Aviation Center. Betreuung/ Anerkennung an der Uni gibts am Fachbereich Information Systems - Wirtschaftswoche Ranking Platz 1! ;-) Zum Thema nur soviel- was man als Wirtschaftsingenieur halt so macht...

2) Bin umgezogen, neue Adresse:
Pallaswiesenstrasse 57, Zimmer 119, 64283 Darmstadt

3) Der Blog hat auch einen neuen Anstrich bekommen, konnte die orange/grün kombo nicht mehr sehn.

Sonntag, September 10

Approach for landing...


...regarding my time at Lufthansa. After three month of internship I switched over to become a student trainee, with posibillity to write an external pre master thesis on product development at Lufthansa. Quite something were the insights to the Company's lynchpins such as the Airbus- and Boing-dockyards or the crew-terminals (where no pictures are allowed). The fists pic is showing me on the apron, ten meters next to a Jumbo. From October 12th I'll come back to university after having been 15 moth off.